Sascha Ruefer

17. Juni 2018 14:24; Akt: 18.06.2018 15:30 Print

«Man darf mir liebend gerne Bajass sagen»

von Sebastian Rieder, Rostow am Don - SRF-Kommentator Sascha Ruefer über den Reisestress, das Brasilien-Spiel und seinen Aussetzer beim Spanien-Portugal-Match.

«Ich habe 30 Flüge an dieser WM»: Sascha Ruefer im Reisestress. (Video: Sebastian Rieder)
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16 von insgesamt 64 Partien hat Sascha Ruefer auf seiner WM-Agenda. Zwei hat der 46-Jährige bereits hinter sich, wenn er am Sonntagabend durch den Knüller zwischen Brasilien und der Schweiz begleitet. Nach dem Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudiarabien berichtete Ruefer tags darauf aus Sotschi vom Knüller Portugal gegen Spanien.

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Dabei unterlief dem Kommentator ein Fauxpas. Zu Beginn der Partie hatte Ruefer die Teams von der Iberischen Halbinsel verwechselt. «Die Portugiesen, ganz in Weiss, werden von links nach rechts agieren», sagte er. Zudem transferierte er Superstar Cristiano Ronaldo in den Sturm der Spanier. «So, die Spanier, ein erstes Mal vor des Gegners Strafraum. Cristiano Ronaldo ...»

Sascha Ruefer verwechselt Spanien und Portugal (SRF)

Nun hat sich der SRF-Moderator und -Kommentator zu seinem Missgeschick geäussert. «Es ist ein Fehler, der an und für sich nicht passieren darf, der sich aber erklären lässt.» Die Erklärung liefert Ruefer im Video oben.

Dass die Leute sich nach einem solchen Versprecher über ihn das Maul zerreissen, interessiert ihn nicht. «Alle, die nun reklamieren wollen, alle, die nun sagen möchten, ‹der Ruefer ist ein Bajass› (Trottel, die Red.)», dürfen dies liebend gerne tun. Es interessiert mich nicht.»

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