Südpazifik

20. März 2018 12:29; Akt: 20.03.2018 12:31 Print

Microsoft-Milliardär spürt gesunkenen Kreuzer auf

Vor 76 Jahren versenkten japanische Torpedos den US-Flugabwehrkreuzer «USS Juneau». Nun entdeckte ein Forscherteam das Schiff in 4000 Metern Tiefe.

Ein Team von Microsoft-Mitgründer Paul Allen entdeckte das Schiff.
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Am 13. Mai 1942 trafen mehrere Torpedos der japanischen Marine die «USS Juneau». Der US-Flugabwehrkreuzer sank vor den Salomonen im Südpazifik. Wegen der Torpedos explodierten die vorderen Munitionskammern und das Schiff war innerhalb von nur wenigen Minuten von der Meeresoberfläche verschwunden. 683 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben – lediglich zehn überlebten.

USS Juneau im Südpazifik entdeckt

76 Jahre lang lag die «USS Juneau» unberührt in 4000 Metern Tiefe. Bis jetzt: Ein privates Suchschiff des Microsoft-Mitgründers Paul Allen hat das knapp 165 Meter lange Wrack aufgespürt.

Entdeckt wurde die «USS Juneau» mithilfe von Sonartechnologie, wie das Expeditionsteam mitteilte. Anschliessend wurde ein ferngesteuertes U-Boot eingesetzt, um den Fund zu verifizieren. «Wir haben nicht damit gerechnet, das Schiff genau am St. Patrick's Day zu finden», sagte Robert Kraft, der Tiefsee-Direktor von Paul Allen gegenüber «The Guardian».

Der Untergang der «USS Juneau» hatte auch die Sullivan-Brüder unfreiwillig berühmt gemacht. Fünf der Brüder aus Waterloo, Iowa, waren an Bord des Kreuzers. Eigentlich dürften Geschwister gar nicht in der gleichen militärischen Einheit dienen. So schreiben es die Regeln der Marine vor. Die Sullivan-Brüder weigerten sich aber, ihren Dienst anzutreten, wenn sie nicht auf dem gleichen Schiff stationiert sein durften. Nach ihrem Tod wurde ein Zerstörer der US-Marine nach ihnen benannt.

(fur)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ernst Lüthi am 20.03.2018 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verschollener Flieger

    Und jetzt soll er noch das Malaysische Flugzeug suchen.

    einklappen einklappen
  • Äxxl am 20.03.2018 13:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    NeugierHoch2

    Paul Allwn, der Beste! Sein Forschungsschiff ist der Hammer und er stellt es auch Externen zur Verfügung! Interessiere mich auch für das Thema und mag es, dass er sein Vermögen nicht in irgendwelchen Golfclubs wie Mar-a-lago verprasst.. Top!

  • Herr Max Bünzlig Live am Stammtisch am 20.03.2018 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    der Microsoft Milliardär hat vermutlich genug Zeit den gesunkenen Kreuzer aufzuspüren

Die neusten Leser-Kommentare

  • kurt am 21.03.2018 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hat ein u boot

    ja paul hat ja auch ein u boot auf seiner Yacht octopus.

  • Bobby am 20.03.2018 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Sensation

    Da liegen noch tausende - mehr oder weniger berühmte - Kähne aus dem 1. und 2. Weltkrieg im Atlantik und Pazifik, dort wo die grossen Seeschlachten stattfanden. Finden tut man Sie nur, wenn man danach sucht, resp. das nötige Geld dazu hat, wenns sein muss täglich. Die Wracks sind im übrigen ein wichtiger Lebensraum für Meeresbewohner geworden.

    • St. Padis Day am 21.03.2018 22:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bobby

      Soviel lebt auch nicht bei 4000m

    einklappen einklappen
  • Der Wahrsager am 20.03.2018 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    nach dem 3. Weltkrieg

    Und in 99 Jahren, nach dem 3. Weltkrieg, werden ganze Städte und Länder unter Wasser gefunden.

  • Herr Max Bünzlig Live am Stammtisch am 20.03.2018 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    der Microsoft Milliardär hat vermutlich genug Zeit den gesunkenen Kreuzer aufzuspüren

  • M.Gerber am 20.03.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Das Kriegsschiff

    Sieht aus als wäre es vorgestern gesunken ! Wäre voll cool wenn man es bergen könnte !