Serienmörder

26. April 2018 22:56; Akt: 27.04.2018 09:58 Print

Die schlimmsten Killer der jüngeren Geschichte

Nach 40 Jahren konnte der «Golden State Killer» endlich gefasst werden. Doch er war bei weitem nicht der blutrünstigste Mörder der letzten Jahrzehnte.

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Der amerikanische Serienmörder hat zwischen 1974 und 1978 mindestens 35 Frauen getötet. Einige Schätzungen gehen von über 100 aus. Er konnte zweimal aus dem Gefängnis ausbrechen und wurde 1989 hingerichtet. Der Krankenpfleger tötete zwischen 1970 und 1987 mindestens 37 Patienten. Er selber gab sogar an, 87 Menschen auf dem Gewissen zu haben. Zuerst tötete er, um die Patienten von ihren Schmerzen zu erlösen, fand aber später immer mehr Gefallen daran und sah sich selber als Engel des Todes. Er wurde zu 28-mal lebenslänglich verurteilt. Er tötete zwischen 1971 und 1985 mindestens 36 Frauen in der Weissrussischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Es könnten aber sogar 55 Opfer gewesen sein. Er raubte seine Opfer auch aus und schenkte die Wertgegenstände teilweise seiner Frau. Er wurde 1987 hingerichtet. Der «Wahnsinnige von Polohy» brachte im Zeitraum von 1980 bis 2005 mindestens 37 Frauen und Mädchen im Alter von 8 bis 18 Jahren um. Er wurde im Jahr 2005 an der Beerdigung eines seiner Opfer erkannt und später festgenommen. Er forderte für sich die Todesstrafe, wurde aber schliesslich zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Wurde als südafrikanischer Ted Bundy bezeichnet. Er tötete zwischen 1994 und 1995 mindestens 38 arbeitslose Frauen, die er mit Jobversprechen anlockte. Er wurde zu 2410 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Sicherheitsangestellte gestand 39 Morde. Seine Opfer waren Obdachlose, Frauen und Homosexuelle, denen er sich auf dem Motorrad annäherte und sie dann erschoss. Er wurde für elf Morde zu 25 Jahren Haft verurteilt. Der selbst ernannte Hexer hat mindestens 42 Frauen erwürgt, angeblich, um seine magischen Kräfte zu stärken. Schätzungen gehen von über 80 Opfern aus. Er wurde 2008 durch Erschiessung hingerichtet. Der Arzt hat von Oktober 2005 bis März 2006 in Kirkuk 43 verwundete Polizisten, Soldaten und Behördenmitglieder umgebracht, während er sie angeblich behandelte. Er verabreichte seinen Opfern ein Medikament zur Hemmung der Blutgerinnung, worauf sie verbluteten. Er stand im Sold der Terrorgruppe Ansar as-Sunna. (Symbolbild: ein Spital in Kirkuk) Er tötete zwischen 1995 und 2003 mindestens 45 Frauen in der chinesischen Provinz Liaoning. Einige davon soll er nach ihrem Tod vergewaltigt haben. Er wurde 2005 hingerichtet. (Symbolbild: Gefängnis in Peking) Der «Schachbrettmörder» hatte es zu seinem Ziel gemacht, der schlimmste Serienmörder Russlands zu werden. Er wurde für 48 Morde verurteilt, soll aber zwischen 1992 und 2006 über 60 Menschen getötet haben. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Der «Green River Killer» soll in den 1980er- und 1990er-Jahren über 90 Frauen und Mädchen, hauptsächlich Prostituierte aus Seattle, erwürgt haben. Selber gestand er 71 Morde, für 49 wurde er zu lebenslänglich ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt. Der «Terminator von Tschernobyl» tötete von 1989 bis 1996 52 Menschen, meist ganze Familien. Er gab an, innere Stimmen hätten ihn zu seinen Taten getrieben. Er wurde zum Tode verurteilt, das Urteil wurde nach dem Beitritt der Ukraine zum Europarat allerdings nicht vollstreckt. 2013 starb er an einem Herzinfarkt. Der «Metzger von Rostow» soll zwischen 1970 und 1982 53 Morde, vor allem an Frauen und Kindern, begangen haben. Nach eigenen Angaben waren es mindestens 56. Er schnitt oft Teile der Genitalien ab, die er dann ass, oder biss den Opfern die Brustwarzen ab. Er wurde 1992 zum Tode verurteilt und 1994 hingerichtet. Der «Monster-Killer» beging 67 Morde in vier chinesischen Provinzen im Zeitraum von 1999 bis 2003. 23 weibliche Opfer vergewaltigte er, nachdem er sie getötet hatte. 2004 wurde er zum Tod verurteilt und erschossen. Der auch als Pedrinho Matador bekannte Killer soll zwischen 1967 und 2003 über 100 Menschen umgebracht haben. Unter seinen Opfern war auch sein Vater, von dessen Herz er ein Stück gegessen haben soll. 71 Morde wurden ihm nachgewiesen, darunter 47 an Mithäftlingen. 2007 wurde er nach 34 Jahren Haft entlassen, später aber wieder festgenommen Er vergewaltigte in den 1970er- und 1980er-Jahren in Kolumbien und Ecuador bis zu 150 junge Mädchen. Er gestand 72 Morde. 1994 wurde er im Gefängnis vom Neffen eines seiner Opfer getötet. Sie war für den Tod von mehr als 103 Neugeborenen verantwortlich. Als Hebamme tötete sie zwischen 1944 und 1948 mithilfe von Komplizen Babys, deren Eltern zu arm waren, um für sie zu sorgen. Sie wurde zu lediglich vier Jahren Gefängnis verurteilt. Ihre Taten führten dazu, dass Japan 1949 Abtreibungen aus wirtschaftlichen Gründen legalisierte. Das «Monster der Anden» hatte es auf Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren abgesehen. 110 Morde wurden ihm nachgewiesen, es könnten aber mehr als 300 gewesen sein. Er war zwischen 1969 und 1980 aktiv. 1980 wurde er gefasst, 1998 entlassen. Wo er sich heute aufhält, ist unbekannt. «Die Bestie» gestand 1999 die Vergewaltigung, Folterung und Ermordung von 138 Jungen, überwiegend im Alter zwischen 8 und 13 Jahren, zwischen 1992 und 1999 in Kolumbien, Ecuador und Venezuela. Es könnten aber über 300 Opfer gewesen sein. Er wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt, später wurde die Strafe auf 22 Jahre reduziert. «Dr. Death» hat von 1975 bis 1998 mindestens 218 Patienten getötet – möglicherweise sogar bis zu 250. Der Hausarzt hatte seinen Opfern Heroin gespritzt und nachher gefälschte Todesscheine ausgestellt. Er wies jegliche Schuld von sich. 2004 erhängte er sich in seiner Zelle.

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Zwölf Morde und über 50 Vergewaltigungen werden ihm zur Last gelegt: Nun konnte der mutmassliche "Golden State Killer" in Kalifornien verhaftet werden. 40 Jahre nach seiner ersten Tat. Seine Morde erinnern an die Taten anderer Serienmörder, die in den letzten Jahrzehnten international für Schlagzeilen gesorgt haben. Die schlimmsten Vertreter sehen Sie in der Bildstrecke oben.

(jcg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Innerschweizer am 27.04.2018 05:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pedro

    110 Morde nachgewiesen, es könnten aber auch 300 gewesen sein und nach 18 Jahren kommt er wieder frei, da soll noch einer sagen in der Schweiz gäbe es eine Kuscheljustiz.

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  • UGI63 am 27.04.2018 04:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Justiz

    Krass !!! Die einen bringen bis zu 300 Leute um und sind nach paar Jahren wieder frei !!

  • giorgio1954 am 26.04.2018 23:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jenseits

    Tja. Was soll man mit solchen Bestien anderes machen, als sie kurz und schmerzlos und kostengünstig ins Jenseits zu befördern.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • John Dor am 27.04.2018 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Killer

    Was ist mit George Bush?

  • Boro am 27.04.2018 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mich wundert nichts

    Soll die anderen Verbrecher auf keinen Fall rechtfertigen aber In Syrien wird ganzes Volk ausgelöscht. Erdogan,Putin,Trump und Assad laufen frei herum...

  • Detektiv84 am 27.04.2018 12:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In der Schweiz

    Ferrari, Andermatten,von Aesch etc ... fehlen!

  • Reto am 27.04.2018 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eddie Kemper

    Dann lesen sie mal, was Edmund Kemper mit seinen Opfern gemacht hat... Sind zwar "nur" 10, aber für mich gehört er zuoberst auf die Liste.

    • Fabs am 27.04.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Unbedingt schauen

      in der Serie Manhunter auf Netflix kommt seine Geschichte teils vor

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  • marko 33 am 27.04.2018 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm  

    Schlimmer gehts nicht mehr!

    • Toni K. am 27.04.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

      @Marko33

      Doch das geht schlimmer , Obama hat 26000 Bomben abgeworfen im Jahr 2016.

    • marko 33 am 27.04.2018 15:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Toni K.

      Leider geht es bei Trump schlimmer!

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