Abstimmungsunterlagen

16. Mai 2018 14:46; Akt: 16.05.2018 15:01 Print

Winterthur unterläuft erneut peinlicher Fehler

Die Stadt Winterthur hat zu viele Stimmunterlagen verschickt. So haben Minderjährige ein Abstimmungscouvert erhalten.

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Auch 16- und 17-Jährige erhielten aus Versehen Stimmzettel. (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella)

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Erneut ein peinlicher Fehler: In Winterthur haben 800 Personen Stimmunterlagen erhalten, obwohl sie nicht stimmberechtigt sind. Die Stadt fordert sie nun auf, die Unterlagen zu retournieren.

Nachdem bei den Wahlen vom 4. März einige Personen unvollständige Wahlkuverts erhalten hatten, hat Winterthur nun zu viele Stimmunterlagen für den Urnengang vom 10. Juni versandt. Betroffen sind genau 800 Personen, die nicht stimmberechtigt sind, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Es geht um die zweiten Wahlgänge der evangelisch-reformierten Kirchenpflege, die in vier Stadtkreisen stattfindet - nicht jedoch in den Kreisen Altstadt, Seen und Veltheim. Bei der Aufbereitung der Stimmunterlagen durch das Stimmregister wurde nun jedoch festgestellt, dass das verwendete Programm diesen Ausnahmefall nicht standardmässig korrekt umgesetzt hat, wie es weiter heisst.


Stimmunterlagen an 16-Jährige verschickt

Die 800 Personen, die nur für die kirchlichen Vorlagen stimmberechtigt wären, erhielten so Unterlagen für alle Vorlagen. Bei den Betroffenen handelt es sich um Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirche sowie 16- oder 17-Jährige oder Ausländer.

Sie alle werden laut Mitteilung nun persönlich angeschrieben und aufgefordert, die Unterlagen zurückzusenden. Ausserdem wird zusammen mit den Wahlbüros überprüft, dass keine nichtberechtigten Personen am Urnengang teilnehmen: «Unterlagen von nicht Stimmberechtigten werden eruiert und nicht zur Abstimmung/Wahl zugelassen».

Ausserdem macht die Stadt darauf aufmerksam, dass die unbefugte oder mehrmalige Teilnahme an einer Wahl oder Abstimmung als strafbare Wahlfälschung zu betrachten sei.

(woz/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Radiesli am 16.05.2018 15:06 Report Diesen Beitrag melden

    Die Antwort darauf muss lauten....

    Ausserdem machen die Stimmberechtigten darauf aufmerksam, dass die unbefugte oder mehrmalige Versenden von Unterlagen zur Teilnahme an einer Wahl oder Abstimmung als sträfliche Schlamperei zu betrachten sei.

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  • Beat am 16.05.2018 15:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles klar......

    Digitalisierung macht's möglich! Es soll ja alles viel einfacher sein. Die Situationen zeigen es

  • Peter Huber am 16.05.2018 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Ziel der Linken

    Das ist ja bekanntlich das Ziel der Linken Parteien, dass Minderjährige abstimmen können! Warum wohl?!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Wintifrau am 17.05.2018 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    Locker nehmen:

    vielleicht ist dies noch ein letzter linker "Gingg ans Bein" für das verlorene Stadtpräsidium.

  • LM AA am 17.05.2018 05:39 Report Diesen Beitrag melden

    Man darf sich fragen

    Handelt es sich nur um eine Lappalie oder hat es System?

  • Ueli am 17.05.2018 01:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hätte auch Vorteile

    Mir als Winterthurer wäre es so etwas von egal, wenn auch Jugendliche die Kirchenpflege wählen dürften. Ehrlich gesagt haben die wohl auch mehr Ahnung davon, als ein grosser Teil der restlichen Bevölkerung (mich inbegriffen), da ja viele erst gerade oder immer noch im Konfunterricht sind. Ausserdem würden die Jugendlichen so evt. ans Abstimmen herangeführt werden. Bei all den Vorteilen dies aus meiner Sicht gibt, ist mir aber schon klar, dass die Wahlzettel wieder eingezogen werden müssen.

    • Urs am 17.05.2018 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ueli

      es sind ja nicht nur die kirchlichen Wahlen betroffen, sondern auch andere städtische Vorlagen wie die Schulpflege und das Friedensrichteramt. Meiner Meinung nach sollte hier Wahlbeschwerde eingegeben werden.

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  • Tina am 16.05.2018 19:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Handeln

    Vom Lohn der Verantwortlichen abziehen.

  • Peter Pan am 16.05.2018 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zeigt einmal mehr auf

    Winti ist ein Entwicklungskaff

    • li am 23.05.2018 16:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Pan

      Muss nicht sein, ent-rückwickeln ist Ehrensache, peinliche Fehlern werden mit ein lächeln ad acta gelegt.

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