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Energy Challenge

10. Mai 2018 00:00; Akt: 11.05.2018 09:05 Print

Kinder und Einkäufe clever befördern

Paid Post - Neben Car-Sharing etabliert sich mit Bike-Sharing zunehmend eine weitere Art von Shared Mobility. Das Teilen von Velos ist ideal für kurze Strecken, Cargo-Velos sind dabei die idealen Lastfahrzeuge.

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Shared Mobility ist auf dem Vormarsch, immer mehr Menschen möchten sich Fahrzeuge teilen, statt sie selbst zu kaufen. Doch 46 Prozent aller Autofahrten führen nicht einmal fünf Kilometer weit – hier ist Bike-Sharing die ideale Lösung. «Dabei wird zwischen verschiedenen Möglichkeiten unterschieden», sagt Stephan Walter vom Bundesamt für Energie.

«Beim klassischen Bike-Sharing wie z. B. von Rent a Bike wird ein Velo an einer zentralen Stelle ausgeliehen und muss wieder dorthin zurückgebracht werden.» Die stationäre Variante hingegen, die beispielsweise PubliBike anbietet, verfügt über variable Abhol- und Rückbringpunkte. «Das Free-Floating geht noch weiter: Das geliehene Velo kann an einem beliebigen Platz innerhalb einer Region abgestellt werden. Smide ist beispielsweise ein solcher Anbieter.» Und beim Peer-to-Peer-Modell wie z. B. von DonkeyBike wird der Verleih privater Velos ermöglicht.

«Müssen grössere Dinge transportiert werden, bietet sich ein Cargo-Velo an.» Mit den Lastenrädern können Eltern ihre Kinder zur Kita bringen, Berufstätige ihre Pakete zur Post und Familien ihre wöchentlichen Grosseinkäufe nach Hause. Die neue Sharing-Plattform carvelo2go.ch bietet elektrische Carvelos an, die via App oder Website gesucht und dann stunden- oder tageweise reserviert werden können. Anschliessend holt man das Velo beim lokalen Host im Quartier ab und bringt es auch wieder dorthin zurück. Die Stunde kostet 2 Franken, TCS-Mitglieder zahlen nur die Hälfte. Zudem kann für 90 Franken ein Halbtax-Abo erworben werden.