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Energy Challenge

25. Juni 2018 00:00; Akt: 26.06.2018 12:00 Print

Zugefrorene Kühlschränke sind Energiefresser

Kühlschränke halten unsere Speisen und Getränke frisch, fressen aber viel Energie, wenn man nicht aufpasst.

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(Bild: Flickr/wetwebwork)

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Paid Post – Damit wir uns jederzeit eine kalte Erfrischung gönnen können und Esswaren länger haltbar bleiben, sind Kühlschränke aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch je grösser die Kühlgeräte, desto höher auch die Stromrechnung. Um den Energieverbrauch zu senken, kann man einiges tun.

«Regelmässiges Abtauen gehört unbedingt zum Sparprogramm, denn je dicker die Eisschicht, desto höher der Energieverbrauch», sagt Markus Bleuer vom Bundesamt für Energie. Das lohne sich auch jetzt im Sommer, zum Beispiel vor den Ferien. «Der Kühlschrank kann dann in Abwesenheit sogar ganz abgeschaltet bleiben.» Bei Inbetriebnahme sollte er dann auf 7°C eingestellt werden, der Gefrierschrank auf –18°C. «Da der Stromverbrauch entscheidend von der Umgebungstemperatur abhängt, stehen die Geräte idealerweise im kühlsten Raum.» Wichtig sei es zudem, keine warmen Speisen in den Kühlschrank zu stellen, sondern vorher auf ausreichend Abkühlung zu achten.

«Wer sich ein neues Gerät kaufen will, sollte auf ein No-Frost-System achten, das gar kein Zufrieren zulässt. Ausserdem ist ein Alarm in der Tür ideal, der auf zu langes Öffnen aufmerksam macht.» Am wichtigsten sei es jedoch, sich für die richtige Grösse zu entscheiden. «Dies bedeutet ein Volumen von 50–60 Litern für einen Erwachsenen, nicht mehr.» Ist ein Kühl- oder Gefrierschrank zehn Jahre alt oder älter, lohne sich generell ein Neukauf gegenüber einer Reparatur. «Die Energieetikette gibt Aufschluss über die Effizienz des neuen Geräts.»