YB-Blondies im Style-Check

15. Mai 2018 17:39; Akt: 16.05.2018 13:39 Print

«Wölfli sieht aus wie ein Schäfli»

Gegen Lugano liefen die YB-Meisterhelden in Blond auf. Der Berner Starcoiffeur Pino Zinna sagt, wem die Haarpracht steht und wer modischen Schiffbruch erleidet.

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YBs Meisterhelden feiern in Blond. «Erst einmal muss ich allen ein grosses Kompliment für ihren Mut und den modischen Act aussprechen», sagt der Berner Szene-Coiffeur Pino Zinna. Nicht alle Spieler treffen mit der blonden Haarpracht aber ins Schwarze. Lesen Sie nachfolgend Zinnas Einzelkritiken. «Löckli sind grundsätzlich schön und auch wieder in Mode. Unabhängig von der blonden Haarfarbe hat Marco Wölfli aber dringend einen Haarschnitt nötig. Momentan sieht er aus wie ein Schäfli. Dafür gibts 3 von 5 Punkten.» «Steve von Bergens Blond hat gelbe Stellen. Nach dem Bleichen müsste er sich daher noch einer Nuancierung unterziehen. Schlimmer ist die Frisur: Bei seiner hohen Stirn sollte er die Haare auf keinen Fall nach hinten gelen. Bewertung: 3 von 5 Punkten.» «Roger Assalés gelb-schwarzer Kamm ist eine coole und witzige Idee. Auch die Proportionen stimmen. Etwas mehr Mut hätte er bewiesen, wenn er – in Anlehnung an die YB-Farben – ein gelberes Blond gewählt hätte. Dafür gibts 4 von 5 Punkten.» «Der blonde Kurzhaarschnitt von Ngamaleu (links) passt. Sein Bart dagegen ist so orange wie der Obi-Schriftzug auf dem Trikot – ein Faux-Pas. Am besten den Bart wegrasieren, oder dann in der Naturfarbe belassen. Ich gebe 4 von 5 Punkten.» «Christian Fassnacht (rechts) bräuchte eine Nuancierung, damit das Blond nicht mehr so gelb ist. Aber er ist ein trendiger Typ, der Sidecut sehr modisch. Fassnacht bekommt ebenfalls 4 von 5 Punkten.» «Bei Guillaume Hoarau stimmt alles: Die richtige Farbe und der für ihn passende Haarschnitt. Der Goalgetter trifft auch punkto Hairstyle mitten ins Schwarze respektive Blonde. Mehr kann man dazu nicht sagen. Das gibt 5 von 5 Punkten.» «Back to Black kann man da nur sagen. Für einen dunklen Typen wie Loris Benito ist Blond schlicht die falsche Farbe – und wenns denn doch sein muss, dann bitte ein kühleres, helleres Blond. Dafür gibts 2 von 5 Punkten.» Das helle Haar steht Leonardo Bertone gut. Auch ihm würde Wasserstoffblond aber noch besser stehen. Ich empfehle einen weiteren Bleichdurchgang. Bertone bekommt von mir 4 von 5 Punkten.

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Die helle Freude über den Meistertitel hat sich bei den Young Boys auch auf deren Haupt niedergeschlagen: Beim Spiel gegen den FC Lugano am Sonntag überraschten die Spieler ihre Fans mit blondierten Haaren.

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Die Idee entstand im Trainingslager in Spanien Anfang Jahr. «Eine Gruppe um Captain Steve von Bergen beschloss, sich die Haare YB-Gelb zu färben, wenn man Meister wird», sagt YB-Sprecher Albert Staudenmann.

Blond hält an

Der Teamgeist erwies sich auch in modischer Hinsicht als voll intakt: Sämtliche Spieler machten bei der Aktion mit und suchten im Hinblick auf das Spiel vom Sonntag einen Coiffeur auf. 

Dies zum Leidwesen einiger Partnerinnen. «Die eine oder andere Partnerin fand das Haarefärben nicht speziell schön. Letztlich haben sie es aber mit einem Schmunzeln hingenommen», sagt Staudenmann und lacht.

Ihre Blondies werden die YB-Fans auch noch im letzten Meisterschaftsspiel gegen GC und beim Cupfinal gegen den FC Zürich bewundern können. Staudenmann: «Die Spieler lassen die blondierte Haarfarbe herauswachsen.»

Lesen Sie in der Bildstrecke, wie Starcoiffeur Pino Zinna die einzelnen Spieler bezüglich ihrer blonden Haare bewertet.

(sul)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drizzt am 15.05.2018 18:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wölfli gleich aussterbende Rasse

    Wölfli hat es sich nun verdient wie ein Schöfli auszusehen. Er wurde Meister nicht weil er Unbedingt nur für sich Meister werden wollte, sondern schlicht weil dies die Belohnung für seine Loyalität und Treue ist. Das sag ich als kein YB fan. Sowas ist unbezahlbar was er erleben durfte. Leider gehört es Heute zur Seltenheit da man nur noch dem Geld statt den persönlichen Prinzipien und Moralvorstellungen nachrennt. Oder gar noch dazu gedrängt wird von allen Seiten. Solche Spieler sind soviel Wert der in einer Mannschaft. Ob Sie spielen oder nicht. Mags dem Schaf im Wolfspelz echt gönnen!!!

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  • TomS am 16.05.2018 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Achtung Ironie

    Das ist Qualitätsjournalismus im Jahr 2018. Wir kriegen die wichtige Info, welcher YB-Spieler seine Haare gut blondiert hat und welcher nicht. Vielen Dank dafür.

Die neusten Leser-Kommentare

  • TomS am 16.05.2018 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Achtung Ironie

    Das ist Qualitätsjournalismus im Jahr 2018. Wir kriegen die wichtige Info, welcher YB-Spieler seine Haare gut blondiert hat und welcher nicht. Vielen Dank dafür.

  • Drizzt am 15.05.2018 18:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wölfli gleich aussterbende Rasse

    Wölfli hat es sich nun verdient wie ein Schöfli auszusehen. Er wurde Meister nicht weil er Unbedingt nur für sich Meister werden wollte, sondern schlicht weil dies die Belohnung für seine Loyalität und Treue ist. Das sag ich als kein YB fan. Sowas ist unbezahlbar was er erleben durfte. Leider gehört es Heute zur Seltenheit da man nur noch dem Geld statt den persönlichen Prinzipien und Moralvorstellungen nachrennt. Oder gar noch dazu gedrängt wird von allen Seiten. Solche Spieler sind soviel Wert der in einer Mannschaft. Ob Sie spielen oder nicht. Mags dem Schaf im Wolfspelz echt gönnen!!!

    • Drizzt am 15.05.2018 23:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Drizzt

      Apropos, der Coiffeur selber mit Hut? Dumm wenn sich der Star Coiffeur nicht selber Starmässig frisieren kann :D darum weint er sich sicher oft in den Schlaf. :) Als Coiffeur mit Hut rumlaufen ist wie ein Fussballer mit Ballerinas auf dem Rasen, Material am falschen Ort heisst zumindest in der Reinigung: Schmutz! Hehe

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