Kunstmesse

12. Juni 2018 17:38; Akt: 12.06.2018 17:38 Print

Sparen Sie sich das Ticket für die Art Basel!

Kunst ist ein Milliardenmarkt und die Art Basel ein Get-Together der Superreichen. Sehenswert ist die Kunstmesse aber allemal. Wir nehmen sie auf einen Rundgang durch die Art Unlimited mit.

Yoko Ono, Ai Weiwei, Ibrahim Mahama: Die Art Unlimited versammelt sperrige Werke der bekanntesten Künstler der Gegenwart. (Video: sda/Keystone)
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An der Art Unlimited werden Objekte gezeigt, die das Format eines normalen Messestands sprengen: Kunstwerke werden hier begehbar, interaktiv und eine Erfahrung für die Sinne. Nicht selten versammelt die Unlimited auch die kontroversesten und spektakulärsten Exponate der Art Basel.

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An der Unlimited ist heuer zerbrochene Keramik des chinesischen Dissidenten Ai Weiwei zu sehen – ebenso wie eine Bastelecke von Yoko Ono, die zum Keramikscherben-Kleben einlädt. Für Basler leicht verständlich sind Lara Favarettos Räppliberge, die allerdings inhaltlich nicht in Zusammenhang mit der Fasnacht stehen. Ihre Installation heisst «Birdman or the Unexpected Virtue of Ignorance». Die poppig arrangierten chinesischen Schriftzeichen von Nedko Solakov tragen den bezeichnenden Titel «I Miss Socialism, maybe...»

Die kolossale Schuhschachtel-Skulpur zum Auftakt stammt übrigens von Ibrahim Mahama und heisst «Non-Orientable Nkansa II». Die Schuhmacher-Kisten stammen aus Ghana und verweisen auf ihre vormaligen Besitzer, die Shoeshine Boys.

(lha)