Drei Tage vor Hochzeit

17. Mai 2018 02:23; Akt: 17.05.2018 14:36 Print

Meghans Vater bleibt nach OP noch tagelang im Spital

Thomas Markle, der Vater von Prinz Harrys Braut, soll nach einer grösseren Herzoperation bei Bewusstsein sein. Nun brauche er Erholung.

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Thomas Markle, der Vater von Meghan Markle, kommt doch nicht zur Hochzeit seiner Tochter nach London. In weniger als einer Woche, genauer gesagt am 19. Mai um 12 Uhr, läuten für Meghan Markle und Prinz Harry in der St. George's Chapel die Hochzeitsglocken. Es ist DAS königliche Ereignis des Jahres, weshalb in der kleinen britischen Ortschaft Windsor alles gut vorbereitet sein will. Zahlreiche Fahnen ... ... wurde vor dem Windsor Castle in der 28'000 Einwohner Stadt bereits angebracht. Bis Mittwoch müssen auch alle Autos von den Strassen rund um das Schloss entfernt werden, ansonsten werden sie abgeschleppt. Auf der Strecke der 25-minütigen Kutschenfahrt ... ... wurden auch schon vereinzelt Absperrungen, wie hier für die nationale Presse, angebracht. Die Kutschenfahrt soll von der Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor über den Castle Hill, die High Street, die Sheet Street, die Kings Road, die Albert Road und den Long Walk zurück zum Schloss führen. Für die örtliche Polizei wird es zur logistischen ... ... Herausforderung, da massenweise Fans erwartet werden. «Sie hoffen, dass diese kurze Tour vielen Menschen die Möglichkeit bietet, zusammenzukommen und die Atmosphäre dieses besonderen Tages zu geniessen», teilte der Palast mit. Der Polizei bereitet die Fahrt allerdings grosse Sorgen. Die Strecke führt an mehreren Privathäusern vorbei, die für die Beamten nur schwer zu kontrollieren sind. «Uns wäre es lieber, wenn es regnet. Dann nehmen sie die geschlossene Kutsche mit Panzerglas», so ein örtlicher Polizist zu «Bild am Sonntag». Touristen und Royal-Fans sind bereits in Hochzeitsstimmung und posieren auf den Strassen mit Meghan- und Harry-Figuren für Erinnerungsfotos. Auch die Souvenir-Geschäfte in und rund um Windsor sind voll mit Artikeln zur Trauung. Von Kartonfiguren über ... ... Fahnen, Tücher und Figuren bis hin zu ... ... diversen Tassen, die Meghan und Harry bei ihrem ersten offiziellen Auftritt als verlobtes Paar im Garten des Kensington-Palastes zeigen, ist in den Läden alles erhältlich. Aber auch auf herzförmigen Tellern kann man das Brautpaar als Souvenir mit nach Hause nehmen. Ein Pub in Windsor hat ein grosses Foto von Prinz Harry und Meghan Markle hinter sein Fenster montiert. Eine Maske von Prinz Charles lächelt aus dem Blumenbeet. Einigen Royal-Fans reichen keine Tassen, Fahnen oder Masken. Sie verkleiden sich gleich von Kopf bis Fuss als royales Mitglied. So verkleideten sich diese beiden Frauen beim Grand National Festival als Braut Meghan und Queen Elizabeth. Nicht nur Windsor ist in Feierlaune. Auch in London zieren unzählige Union Jacks die Stadt. Auf der ganzen Regent Street wurden ... ... Flaggen für das royale Fest am 19. Mai angebracht.

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Meghan Markles Vater Thomas ist einem Medienbericht zufolge erfolgreich am Herzen operiert worden und muss zur Erholung noch einige Tage im Spital bleiben. Das habe der Brautvater «TMZ» mitgeteilt, schrieb das US-Magazin am Donnerstag auf seiner Webseite. Das US-Promi-Portal will mit dem 73-jähirgen Thomas Markle gesprochen haben. Er sei bei Bewusstsein und ansprechbar.

Er soll gesagt haben: «Mir geht es gut. Es wird lange dauern, bis alles verheilt ist. Ich bleibe noch ein paar Tage im Spital. Ich darf mich nicht aufregen.»

Sollte sich das bestätigen, wäre eine Teilnahme des 73-Jährigen an Meghans Hochzeit mit Prinz Harry in Schloss Windsor am Samstag faktisch ausgeschlossen.

Markle musste sich laut «TMZ» wegen eines Herzinfarkts operieren und mehrere Implantate einsetzen lassen, die die Blutgefässe offen halten. Er wird laut diversen Medienberichten seine Reise nach England zu Meghans Hochzeit mit Prinz Harry am Samstag platzen lassen. «Ich hasse den Gedanken, einen der grössten Momente der Geschichte zu verpassen und meine Tochter nicht zum Altar zu führen», sagte Markle laut «TMZ».

Königshaus schweigt

Der Kensington Palace hat sich weder zu Markles Gesundheitszustand noch zu seiner Anwesenheit bei der Hochzeit geäussert.

Erst am Montag hatte der Vater für einen Eklat gesorgt, als er seine Teilnahme an dem Fest absagte. Als Grund für die Absage nannte er aber nicht seine Gesundheit, vielmehr wolle er weder seine Tochter noch die Königsfamilie in Verlegenheit bringen. Er reagierte damit auf Vorwürfe, er habe gegen Geld gestellte Paparazzi-Fotos von sich machen lassen.

Gestellte Paparazzi-Fotos

Zu sehen war Markle bei einem Schneider, wo er Mass nehmen liess für einen Anzug, im Internet-Café beim Anschauen von Fotos seiner Tochter und beim Studieren eines Bildbands über Grossbritannien. Später tauchten dann Bilder einer Überwachungskamera auf, die Markle im Gespräch mit einem Fotografen zeigten.

Thomas Markle räumt gegenüber «TMZ» angeblich ein, dass er mit Fotografen zusammengearbeitet habe, um vor der Hochzeit eine Reihe Bilder von ihm zu stellen. Er sei zuvor über Paparazzi-Schnappschüsse verärgert gewesen, die ihn in ein schlechtes Licht gerückt hätten. Doch nun bedaure er seine Absprache mit den Fotografen. Um Geld sei es ihm dabei nicht in erster Linie gegangen.

Britische Medien spekulierten, wer Meghan anstelle ihres Vaters zum Altar führen könnte. Die meisten tippen auf Meghans Mutter Doria Ragland (61). Mit der Sozialarbeiterin und Yogalehrerin versteht sich Meghan blendend. Ragland hatte sich am Mittwoch auf den Weg von Kalifornien nach London gemacht.

(chk/sda)