Snapchat-Einführung

14. Juni 2018 14:03; Akt: 14.06.2018 14:26 Print

Kim Kardashian trifft Ex-Gefangene Alice Johnson

Seit knapp zwei Wochen befindet sich Alice Marie Johnson in Freiheit. Nun hat sie Kim Kardashian getroffen, die sich erfolgreich für ihre Freilassung eingesetzt hatte.

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Nach 21 Jahren konnte Alice Marie Johnson das Gefängnis verlassen und hatte nun die Möglichkeit, die Frau zu treffen, die ihr zur Freiheit verholfen hat: Reality-Star Kim Kardashian.

Die 62-jährige Johnson war wegen Verwicklung in Drogengeschäfte im Jahr 1996 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, obwohl sie nicht einmal eine Vorstrafe hatte. Kardashian hatte über die sozialen Medien von der Geschichte der Afroamerikanerin erfahren und sich dann bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump für deren Haftverkürzung eingesetzt: mit Erfolg.

Nun haben sich die beiden Frauen zum ersten Mal persönlich in Memphis getroffen. Bei einem Interview auf NBCs «Today» beschreiben sie den Moment, als Johnson von ihrer Freilassung erfuhr.


Da Johnson zwischen 1996 und 2018 im Gefängnis sass, waren so einige technische Neuerungen an ihr vorbeigegangen – so auch die Foto-Bearbeitungs-App Snapchat. Self-made-Unternehmerin Kardashian gab ihr Wissen weiter. «Alice hat nie Filter benutzt, also gebe ich ihr eine Einführung», sagte sie im Snapchat-Clip. Dabei klicken sich Kardashian und Johnson durch Hasenohren-, Mickeymaus- und Herzchenfilter.


Kardashians Begnadigungsmission wird von ihrer Community gefeiert: «Was Kim für Alice getan hat, ist grossartig! Jetzt liebe ich sie sogar noch mehr! Danke, Trump», schreibt eine Userin auf Instagram.

Eine «Mustergefangene»

Kardashians Besuch bei Trump sollen monatelange Verhandlungen mit dessen Schwiegersohn Jared Kushner vorausgegangen sein, der eine Reform des Strafvollzugs organisieren sollte. Die Haftverkürzung entspricht nicht unbedingt der Linie Trumps, hatte die US-Regierung unter seiner Ägide doch den Umgang mit Drogendelikten eigentlich noch verschärft.

Johnson war unter anderem für schuldig befunden worden, als Telefonvermittlerin in Drogengeschäften tätig gewesen zu sein. In einer Mitteilung des Weissen Hauses hiess es nach ihrer Freilassung, Johnson habe die Verantwortung für ihr Fehlverhalten übernommen und sei in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine «Mustergefangene» gewesen.

(kaf/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gunter Erbse am 14.06.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    fragen über fragen

    ich frage ich, ob wenn die Frau Johnson ein Mann gewesen währe, sich auch so viele für sie eingesetzt hätten? ich verstehe die strafe eh nicht ganz, lebenslänglich für was genau?

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  • Mike am 14.06.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Alle sind gleich

    Nur manche sind gleicher vor dem Gesetz.

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  • Neumann am 14.06.2018 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kim?

    Oh ja die Alice Johnson... übrigens, wer ist diese Kim?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • strange am 14.06.2018 17:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mehr braucht es nicht?

    Ein "Star" klopft beim Präsidenten an, setzt sich für ein zufällig gewählte Person ein und diese wird freigelassen? Vielleicht sitzt sie ja zurecht? Wo bleibt Gleichheit für alle??

  • Alan am 14.06.2018 15:59 Report Diesen Beitrag melden

    schöne Geste!

    Ich bin wirklich kein grosser Kardashian-Fan, aber ich finde es schön, dass Personen welche "berühmt" (mehr oder weniger) sind, sich für solche Dinge einsetzen.

    • Elias Goldmann am 15.06.2018 08:31 Report Diesen Beitrag melden

      Social media kontrolliert Staat?

      Zugleich aber auch fragwürdig wieviel Einfluss so jemand hat.Man vergleiche das einmal mit dem Daniel Holtzclaw Fall, welcher mit einer ganzen Reihe falscher und widersprüchlicher Aussagen nicht glaubwürdiger Zeuginnen und ohne irgendeine Übereinstimmung von DNA zu 263 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Bitte informiert doch eher über sowas

    • T.R. am 15.06.2018 09:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Alan

      Das tat so eine sicher nur für die eigene Publicity. Überraschen tut mich allerdings, dass diese Kim tatsächlich auch lachen kann. Steht ihr super.

    • Kurt am 15.06.2018 10:29 Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Sie meinen für Straftäter...innen?

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  • Neumann am 14.06.2018 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kim?

    Oh ja die Alice Johnson... übrigens, wer ist diese Kim?

    • Tony Montana am 14.06.2018 19:12 Report Diesen Beitrag melden

      Geld süchtige Leute

      Eine Frau die mit allen Mittel die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Es geht nur um Werbung und Geld, auch Trump will natürlich davon profitieren und betreibt gleichzeitig Kosmetik im Land, damit er neue Anhänger gewinnt.

    • Neumann am 15.06.2018 10:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tony Montana

      Donald der Kosmetiker.

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  • Gunter Erbse am 14.06.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    fragen über fragen

    ich frage ich, ob wenn die Frau Johnson ein Mann gewesen währe, sich auch so viele für sie eingesetzt hätten? ich verstehe die strafe eh nicht ganz, lebenslänglich für was genau?

    • Frida Meyer am 14.06.2018 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gunter Erbse

      Hat nichts mit Mann oder Frau zu tun. Kim hat sich für sie eingesetzt und damit all ihre Anhänger/innen.

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  • Mike am 14.06.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Alle sind gleich

    Nur manche sind gleicher vor dem Gesetz.

    • Eva am 14.06.2018 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mike

      ganz genau so ist es... so schrecklich ernüchternd...

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