Wirrer Post von Avicii-Ex

12. Mai 2018 08:52; Akt: 12.05.2018 10:14 Print

«Du hast meine Urinprobe zur Schwester gebracht»

Emily Goldberg verabschiedete sich nach dem Tod von DJ Avicii von ihrem Ex. Jetzt hat sie via Instagram nachgelegt.

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Es werde eine «private» Beerdigung geben, «in Gegenwart der Leute, die Tim am nächsten waren»: Avicii bei einem Auftritt in San Francisco. (7. Februar 2016) Der schwedische Star-DJ Avicii wurde am 20. April 2018 im Oman tot aufgefunden. Tim Bergling, wie Avicii mit bürgerlichem Namen hiess, wurde 28 Jahre alt. Seine Pressebeauftragte bestätigte den Tod. «Die Familie ist am Boden zerstört, und wir bitten alle, ihr Bedürfnis nach Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit zu respektieren», heisst es seitens des Managements. Laut mehreren Quellen soll Avicii Suizid begangen haben. Auch das Statement seiner Eltern liess darauf schliessen. Bekannt wurde der Schwede mit Hits wie "Wake me up" und "Levels". Der Dj und Produzent gehörte zu den weltweit erfolgreichsten Künstlern der elektronischen Musikszene. 2016 kündigte er das Ende seiner Bühnenkarriere an. Das Partyleben werde giftig, er habe etwas für seine Gesundheit tun müssen, begründete er den Rücktritt von der Bühne. «Das Live-Ende bedeutete nie das Ende von Avicii oder meiner Musik. Stattdessen ging ich zurück zu dem Ort, an dem alles einen Sinn ergab - das Studio.» Von prestigeträchtigen Fachmagazinen wurde er während seiner rund zehnjährigen Karriere regelmässig unter die Top 10 der wichtigsten und einflussreichsten Djs der Welt gewählt. Trotz Bühnenabstinenz arbeitete er noch kurz vor seinem Tod an neuen Musikproduktionen, die 2018 erscheinen sollten. Wie seine Familie mitteilte, hatte er sich das Leben genommen. Avicii hinterlässt ein geschätztes Vermögen von umgerechnet rund 86 Millionen Franken. 20 Minuten Friday hat Avicii vor seinem Durchbruch interviewt. Tim Bergling ist am 8. September 1989 in Stockholm auf die Welt gekommen. «Der Name Avicii wird abgeleitet von der tiefsten buddhistischen Hölle, die den Namen ‹Avici› trägt. Da ‹Avici› als Name bei Myspace schon vergeben war, setzte er ein zweites ‹i› hinten an», heisst es auf Wikipedia. Avicii hatte 2013 mit «Wake me Up» einen Sommerhit gelandet. 2014 räumte Avicii zwei Trophäen beim wichtigsten deutschen Musikpreis Echo ab: für «Wake Me Up» als «Hit des Jahres», ausserdem gewann er in der Kategorie «Künstler Electronic Dance Music». Einige Monate später sagte er seine Tour wegen gesundheitlicher Probleme ab.

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Die Trauer um den verstorbenen Star-DJ Avicii ist noch immer gross. Seit der 28-Jährige sich am 20. April das Leben genommen hat, melden sich Fans und Freunde mit Abschiedsbekundungen auf Instagram. So auch Emily Goldberg. Die Studentin war angeblich von 2011 bis 2013 mit Avicii liiert. Sie trauerte öffentlich – bis sich plötzlich noch eine andere Frau zu Wort meldete.

Tereza Kacerova will die heimliche Liebe von Tim Bergling, wie Avicii mit bürgerlichem Namen heisst, gewesen sein. Auch sie teilte in den letzten Wochen private Fotos und Botschaften in sozialen Medien. Erst diese Woche musste sie sich dafür rechtfertigen, weil Fans des DJs ihr offenbar Hassbotschaften geschickt haben.

«Ich wollte dich heilen»

Es scheint, als nutze Goldberg diesen Moment für ihren grossen Auftritt. In einem langen Post bedankt sie sich noch einmal bei Avicii. Dafür, dass er da war, wenn sie im Notfall am Tropf hing. Dass er ihre Urinprobe den Krankenschwestern brachte. Die Story dokumentiert sie mit Fotos.

Im Post schreibt sie aber auch, sie versucht habe, ihn zu lieben: «Ich wollte dich heilen.» Er habe in seinen 28 Jahren mehr Liebe in sich gehabt als viele andere. Die Menschen müssten dies wissen, «oder vielleicht will einfach ich, dass sie es wissen».

Hey you. I finally had that procedure on my spine yesterday that I told you about. You were right, it did help, and I didn’t need to worry. Maybe things are looking up for me after all? You were always there for me when I was a member of #teamstomachproblems back in the day. You’d drop everything to make a surprise visit, even when your schedule was packed to the brim. You’d call my parents when I was hooked up to the IV in the ER and tell them their baby was okay. Then you’d give my urine sample to the nurses...something most men would be too embarrassed or immature to do...but you wanted to find out ASAP if I was okay. You’d spend hours on Skype with me when you couldn’t be there, listening to me complain about my stomach pains, and things that definitely don’t matter anymore. You would draw me purposefully crappy drawings, because you knew they would make me laugh. Portraits of Embear that you sent through WhatsApp. It’s been about three weeks since you passed, and last night was the first time I had a dream where my mind finally accepted the truth...that you’re not here anymore. Up until now, in my dreams you were still here, even if you were just in the background. Does this mean I’m moving on? I thought I already did that. I didn’t think I’d have to do it again. Each day, I move on in some way, but acceptance doesn’t get easier. I want people to remember how loving you were. When you hurt, I did my best to love you back. I tried to heal you. People need to know how loving you were. I mean, just look at that smile. All these photos were from when you took care of me. You had more love in your 28 years in this world than most people I’ve met. People need to know you were full of love. Or maybe this is just another thing I “need”. I hope you’re doing okay, friend.

Ein Beitrag geteilt von Emily Goldberg (@emilygoldberg89) am

Nach Tod von Star-DJ: Tausende gedenken Avicii in Stockholm. (Video: Tamedia/AP)

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