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Giverny

07. Mai 2018 20:28; Akt: 07.05.2018 20:28 Print

Hier steht der echte Seerosenteich

Ein Besuch im ehemaligen Domizil von Maler Claude Monet. In Giverny befindet sich auch der Garten, den er in seinen Bildern oft als Motiv verwendete.

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Schon am Eingang sind die Blumen zu riechen, die den grossen Ziergarten vor dem Haus schmücken. Gärtner kümmern sich um die zahlreichen Pflanzen. Nicht nur Touristen, auch französische Schulklassen kommen zahlreich hierher, um zu sehen, wo Claude Monet vor etwa einem Jahrhundert gelebt hat.

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Der Maler zog 1883 mit seiner Familie in die kleine französische Gemeinde Giverny und blieb hier bis zu seinem Tod. In dieser Zeit widmete er sich neben der Leinwand auch der Gartenkunst. Verschiedene Wege führen zum Haus, vorbei an einem farbenfrohen Durcheinander und wechselnden Perspektiven.

Ein Zuhause für Jahrzehnte

Drinnen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Eine Treppe führt zu den Schlafzimmern von Monet und seiner Frau. Die Wände sind voll mit impressionistischer Kunst und japanischen Holzschnitten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Es sieht so aus, als wären die Wohnräume kaum verändert worden.

Im unteren Stock befindet sich ein auffälliges, in Gelb gehaltenes Esszimmer, von dem aus man die Küche sieht, die in blauen Tönen gehalten ist. Monet kümmerte sich um jedes Detail. Vor dem Haus gackern einige Hühner, während Besucher für Selfies posieren.

Der Wassergarten

Nach einigen Jahren erweiterte Monet seinen Garten um ein weiteres Stück Land und erschuf den sogenannten Jet d'eau. Dieser liegt heute zwar auf der anderen Seite der Strasse, durch eine Unterführung ist es aber möglich, direkt zum Wassergarten zu gelangen.

Dort angekommen, befindet man sich in einer anderen Welt. Die Stimmung ist fast etwas mythisch und statt Blumen gibt es hier hohen Bambus, viel Wasser und verschlungene Wege. Eine Brücke nach japanischem Vorbild überspannt den Teich, der mit zahlreichen – von Monet gepflanzten – Seerosen bedeckt ist.

Trotz der vielen Besucher ist spürbar, dass der Maler hier Ruhe und Inspiration finden konnte. Zudem malte er hier einige seiner bekanntesten Werke, sodass der Garten nicht nur für Besucher interessant ist, sondern auch für Kunstinteressierte auf der ganzen Welt, die ihn auf Leinwand im Museum betrachten.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kowalski am 08.05.2018 04:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ausstellung

    Vor ziemlich genau einem Jahr gab es eine Monet-Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel. Dort wurde eine interessante Bandbreite von Monets Werken gezeigt. Der Besuch dort hat sich echt gelohnt. -- Mir persönlich gefallen Monets Bilder, weil sie entspannt und wohltuend unaufgeregt auf den Betrachter wirken.

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  • Céline am 08.05.2018 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eyecatcher

    Unverständlich, dass ein grosser Künstler wie Monet seine Werke an eine derart scheussliche Tapete aufhängte.

  • Coco404 am 07.05.2018 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na dann

    Ich wusste garnicht das ein Teich stehen kann.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Céline am 08.05.2018 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eyecatcher

    Unverständlich, dass ein grosser Künstler wie Monet seine Werke an eine derart scheussliche Tapete aufhängte.

  • Kowalski am 08.05.2018 04:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ausstellung

    Vor ziemlich genau einem Jahr gab es eine Monet-Ausstellung in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel. Dort wurde eine interessante Bandbreite von Monets Werken gezeigt. Der Besuch dort hat sich echt gelohnt. -- Mir persönlich gefallen Monets Bilder, weil sie entspannt und wohltuend unaufgeregt auf den Betrachter wirken.

    • bebbeli am 08.05.2018 13:44 Report Diesen Beitrag melden

      Ausstellung

      Die Ausstellung war richtig toll und hat allen Besuchern sehr gut gefallen. Die Bilder sprechen für sich.

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  • Morlem am 07.05.2018 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    weder Stil noch Holz

    na ja, Japanische Brücke ein Stück grün bemaltes Anfeuerholz zu nennen ist doch etwas gewagt.

  • Coco404 am 07.05.2018 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na dann

    Ich wusste garnicht das ein Teich stehen kann.

    • Schlug Keisser am 07.05.2018 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Coco404

      Ein Teich ist ein stehendes Gewässer! Ein Bach hingegen wäre dann ein Fliessgewässer. Hat sprachlich so alles seine Richtigkeit.

    • Geni am 07.05.2018 21:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Coco404

      Die Gicht zwingt ihn seit Jahren zu liegen. Das Alter macht ihm zu schaff e n.

    • Launedernatur am 08.05.2018 08:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Coco404

      Da Seen auch liegen, zieht die Pseudo-Definition mit stehenden Gewässern leider nicht. Aber netter Versuch.

    • Coco404 am 08.05.2018 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Schlug Keisser

      So langweilig und prüde das man nicht mal mehr ein witz versteht.

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