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12.3.2018 Print

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Auf den Spuren der Big Five

Auch diesmal stehen einzigartige Erlebnisse auf dem Programm unserer Safari-Bloggerin: eindrückliche Begegnungen mit wilden, majestätischen Tieren einerseits, der Grossstadtdschungel von Johannesburg andererseits.

«Good morning – it’s your wake up call.» Es ist fünf Uhr in der Früh, aber ich bin sofort hellwach. Der erste Morning Game Drive steht an. Vor dem Start trinken wir einen Kaffee auf der offenen Terrasse der Kariega River Lodge. Wie der Name erahnen lässt, liegt die Lodge direkt am Fluss. Wir geniessen den Blick auf den Fluss, der in der Morgendämmerung in ein wunderschönes Licht getaucht wird. Die Äffchen, die uns und die Snacks auf dem Frühstückstisch beobachten, sitzen auf einem Baum direkt neben uns und lassen unsere Vorfreude auf die Tiere, die wir in Kürze sehen werden, noch grösser werden.

Unsere Tour führt uns in das Innere des Parks. Das hügelige Gebiet des Kariega Private Game Reserve ist traumhaft schön. Die Landschaft ist grün, und oben auf einem der Hügel eröffnet sich uns eine unendliche Weite. Ich geniesse den Blick und freue mich schon auf die Big Five oder zumindest einige davon.

Die ersten Big Five zeigen sich

Diese lassen nicht lange auf sich warten. Das Funkgerät unseres Rangers wird aktiv: «Lions on the road.» Und siehe da, zwei Löwenmännchen spazieren gemütlich die Strasse entlang und lassen sich von uns nicht stören. Es ist ein gewaltiges Gefühl, diese mächtigen Tiere zu beobachten. Dieser erfolgreiche Beginn stimmt uns zuversichtlich, dass wir noch weitere der Big Five sehen werden.

Und wir behalten recht. Schon ein paar Minuten später begegnen wir einer Nashornfamilie. Wie süss – ein Baby ist darunter und trinkt gerade bei der Mutter. Die drei Nashörner bleiben seelenruhig, als wir direkt neben ihnen halten. Es ist faszinierend, diesen mächtigen Tieren so nah zu sein.

Wir fahren weiter, bis der Ranger plötzlich abrupt stoppt. Hinter einer Kurve steht eine Herde Büffel direkt auf der Strasse und blickt in unsere Richtung. Mein Herz klopft, als wir mitten durch die Herde hindurchfahren. Zum Glück sind einige von ihnen gerade damit beschäftigt, ein Bad zu nehmen, sodass sie sich nicht um uns kümmern.

Die Abend-Safari hält einige Überraschungen bereit

Drei von den Big Five konnten wir auf dem ersten Morning Drive erspähen. Gespannt darauf, was der Tag noch alles für uns bereithalten wird, machen wir uns in der Kariega River Lodge bereit für unseren Transfer zur Kariega Settlers Drift Lodge. Auf dem Flussweg werden wir mit dem Speedboat zur nächsten Lodge gefahren. Das ist eindeutig der coolste Transfer, den ich je erlebt habe. Nach dem Relaxen am Pool in der modernen Zelt-Lodge am Nachmittag geht es auf den Evening Game Drive.

Während der ersten Stunde zeigen sich uns alle möglichen Arten von Antilopen, Zebras, Giraffen und Strausse. Alle anderen Tiere verstecken sich offensichtlich vor dem herannahenden Regen. Chris, unser Ranger, entscheidet deshalb, dass er mit uns Nilpferde aufspüren will. Wir sind begeistert von dieser Idee. Die ersten Flussstellen sind leer. An der letzten Wasserstelle haben wir aber Glück: Tatsächlich sind es sieben Stück. Solange nur die Augen aus dem Wasser blinzeln, kann ich mir die Dimensionen dieses gewaltigen Tiers nicht ausmalen. Zwei der Nilpferde strecken plötzlich ihren Kopf aus dem Wasser und machen sich aneinander zu schaffen. Ob sie sich liebkosen oder eher ausmachen, wer von beiden der Stärkere sein könnte, ist nicht erkennbar. Aber das Schauspiel ist faszinierend.

Mit diesem tollen Erlebnis im Gepäck und einem anschliessenden Drink am Fluss machen wir uns auf den Rückweg. Obwohl es schon bald dunkel wird, hält Chris weiter nach Elefanten Ausschau. Nach einigen Minuten erkennen wir in der Ferne eine gräuliche Fläche. Und nachdem wir am Morgen bereits die Breitmaulnashörner gesehen haben, sind wir wahre Glückspilze, auch noch diesen Giganten, das Spitzmaulnashorn, anzutreffen.

Kurz bevor es komplett eindunkelt, entdecken wir die grossen, grauen Dickhäuter. Ich könnte der Elefantenherde stundenlang zuschauen. In einer unglaublichen Ruhe fressen die Elefanten direkt neben uns Blätter von den Ästen. Der kleine Babyelefant steht seelenruhig mittendrin, und es ist ein wunderschönes Gefühl, den Einbruch der Dunkelheit mitten im Park zusammen mit diesen Giganten zu erleben.

Total begeistert sitzen wir alle im Safarifahrzeug und geniessen die Fahrt durch die Nacht mit den ungewohnten Geräuschen und den aufblitzenden Augen um uns herum. Ein einmaliges Erlebnis. Das Abendessen in der wunderschönen Lodge Kariega Settlers Drift ist ein perfekter Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Johannesburg – eine Stadt der Kontraste

Am nächsten Tag reisen wir von Port Elizabeth per Flugzeug weiter nach Johannesburg. Eine kleine Platte mit Schokoladendonuts, Erdbeeren und einer Flasche Sekt erwartet uns im Athol Place Hotel bei unserer Ankunft. Es sind nicht einfach Schokoladendonuts, sondern die leckersten, die ich je gegessen habe – zusammen mit dem Sekt – ein Genuss.

Das Athol Place begeistert auch sonst. Das Zimmer ist luxuriös und zugleich sehr gemütlich. So geniesse ich die Ruhe, bevor wir Johannesburg entdecken. Das Hotel liegt gleich beim bekannten Stadtviertel Sandton.

Ein privater Fahrer begleitet mich. Es ist ein bewegender Nachmittag. Neben all der Schönheit dieses Landes lerne ich die extremen Gegensätze kennen. Nicht weit von unserem luxuriösen Hotel entfernt befindet sich das Township Alexandra.

Wir fahren durch die schmalen Strassen entlang winzig kleiner Wellblechhütten. Kinder spielen draussen Fussball, und Erwachsene sitzen auf dem Boden und halten einen Feierabendschwatz. Es ist faszinierend, einen Einblick in diese Welt zu erhalten. Sie ist so arm und dennoch so reich an bunten Farben, fröhlichem Kinderlachen und zufriedenen Gesichtern.

Eindrücklicher Besuch im Nelson-Mandela-Museum

Meine Begeisterung für das Leben dieser Menschen motiviert meinen Fahrer dazu, mich ins Nelson-Mandela-Museum zu bringen. Vor ein paar Minuten noch mitten im Geschehen des Townships, nun im Museum. Die Entstehungsgeschichte dieser Kultur kennenzulernen und zu verstehen, bringt mich den Tränen nahe.

Der Tag in Johannesburg zeigt mir die Spannweite von Arm und Reich und lässt mich das Hotel, in das ich zurückkehren darf, noch viel mehr schätzen.

Header-Bild: Kariega Settlers Drift Lodge

Auf den Spuren der Big Five

Im nächsten und letzten Beitrag unserer Safari-Bloggerin gehts in den Krüger-Nationalpark – ein eindrücklicher Abschluss ihrer Südafrika-Reise.

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