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19.3.2018 Print

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«Es ist die Safari meines Lebens»

Ob unsere Safari-Bloggerin auch noch einen Leoparden sichtet und wie sie ihren letzten Abend in Südafrika verbringt, erfährst du in ihrem letzten Beitrag über ihre Südafrika-Traumreise.

Noch zehn Minuten bis zur Landung – Skukuza Airport Krüger National Park heisst unser Ziel. Herzlich werden wir am Flughafen von Ben, unserem Ranger für die nächsten drei Tage, empfangen. Mit dem Safarifahrzeug bringt er uns zur Lion Sands Narina Lodge. Für mich steht sofort fest: Das ist mein absoluter Lieblingsplatz auf dieser Reise.

Die Lodge mit den Luxussuiten liegt direkt am Sabie River. Als wir in unsere Suite geführt werden, sind wir überwältigt: wunderschönes Design, eingebettet in eine natürliche Umgebung. Das Herzstück der Suite ist die Terrasse mit Blick auf den Fluss und einem kleinen Planschpool.

Offroad durch die Landschaft

Wir starten das Erlebnis «Narina Lodge» mit unserem Evening Game Drive und dem Wunsch, einen Leoparden zu sehen. Den Anfang macht eine Pantherschildkröte. Die Tiere werden aber rasch grösser – Zebras, Nashörner, Elefanten und Löwen folgen.

Wir verlassen den Weg und erblicken im Dickicht plötzlich eine Elefantenherde. Richtig süss sieht es aus, wenn sich einer der Elefanten wieder in einen Busch verzieht und nur noch die Beine hervorschauen. Noch süsser ist der kleine Elefant: Beim Anblick unseres Gefährts macht er sich gross, streckt den Rüssel in die Luft und wedelt mit seinen Ohren, um uns auf Distanz zu halten.

Zurück in der Lodge erwartet uns ein leckeres afrikanisches Barbecue, Braai genannt. Wir geniessen den Abend unter dem freien Sternenhimmel, bevor wir uns müde von all diesen Erlebnissen schlafen legen.

Jetzt fehlt nur noch der Leopard

Am nächsten Morgen starten wir um 5.30 Uhr auf den Morning Drive. Löwen, Nashörner, Büffel und Elefanten haben wir auf der Reise bereits angetroffen. Der Leopard fehlt noch in der Reihe der Big Five. Aber nicht mehr lange. Ben und sein Kollege steigen aus und erkunden die Gegend zu Fuss. Es herrscht Aufregung im Jeep, als die beiden zurückkehren und es weitergeht. Da steht er, ein wunderschöner Leopard. Offensichtlich hat er soeben eine Mahlzeit verschlungen. Er ist noch faul, räkelt sich am Boden und atmet mit offenem Mund. Es ist ein Wahnsinnsmoment, dem Leoparden so nah zu sein.

Über den Baumkronen unter den Sternen

Für den Abend steht ein ganz besonderes Highlight an: Heute schlafen wir nicht in unserem Zimmer in der Lodge, sondern unter freiem Sternenhimmel. Kurz vor der Dämmerung werden wir von einem Ranger abgeholt und im Safarijeep durch den Busch gefahren. Im wunderschönen Licht der Abendsonne kommen wir beim Tinyeleti Treehouse an. Mein Herz klopft schneller beim Gedanken daran, dass wir mitten in der Wildnis übernachten sollen. Nach einer herzlichen Begrüssung und einer kurzen Instruktion wird die Türe unten abgeschlossen, und wir sind allein. Allein im Busch auf einem Baumhaus mit wunderschönem Blick auf den Fluss lauschen wir fasziniert der Natur.

Der gekühlte Champagner und der hübsch gedeckte Tisch laden zum Abendessen ein. Schon dunkelt es ein, und die Sterne am Himmel werden sichtbar. In diesem Moment bin ich hin- und hergerissen zwischen dem wunderbaren Gefühl, mitten in der Wildnis diesen wunderschönen Moment zu geniessen, und dem Nervenkitzel, zu zweit die Nacht mitten im Busch zu verbringen. Mit dem Aufgehen des Mondes verschwindet der Nervenkitzel. Im Mondschein haben wir das Gefühl, schon fast erkennen zu können, was im Fluss und an dessen Ufer geschieht. Die Bedenken schwinden, sodass wir seelenruhig im Mondschein und inmitten der Tiergeräusche des Buschs einschlafen.

Es ist wohl das allerschönste Erwachen am nächsten Morgen auf der gesamten Reise. Noch unter der Bettdecke ist der warme Wind zu spüren, der um das Treehouse zieht. Das Moskitonetz schwebt sanft im Wind, und durch das Netz hindurch ist der Sonnenaufgang zu erkennen. Diesen wunderbaren Moment nehme ich als kleinen Erinnerungsschatz von einer wunderschönen Südafrikareise mit nach Hause.

Verwöhnprogramm für Körper und Seele

Ich gebe mein Bestes, nicht wegzudösen. Immer wieder lullt mich der rauschende Fluss ein, an dem das Massagehäuschen der Summerfields Rose Spa Lodge steht. Zu fantastisch ist die Massage in dieser traumhaften Umgebung, um etwas davon du verpassen.

Die letzte Nacht der Südafrikareise verbringen wir im Summerfields Rose Retreat & Spa. Unsere luxuriöse Zelt-Suite mitten in der Natur bietet alles, was das Herz begehrt. Das Zelt ist in warme Farben getaucht, sodass man sich gleich wohlfühlt. Ob man nun draussen schläft oder drinnen, ist schwer zu sagen. Die Zeltwände sind dünn und haben ein Netz, das Mücken vor dem Eindringen abhält. Das Badezimmer ist durch eine Tür zu erreichen, die nach draussen führt. Mitten im Busch, aber doch unter dem Zeltdach steht die Badewanne draussen in der Natur und lädt zu gemütlichen Momenten ein.

Ein perfekter Abschluss

Hier sitze ich nun auf der heimeligen Terrasse unserer Suite und schreibe ein letztes Mal über meine Erlebnisse auf dieser Reise. Ich wünschte, ich könnte das Rauschen des Flusses, das Zirpen der Grillen, die Vogelstimmen und das Rufen der Nilpferde festhalten. Es fühlt sich an, als sässe ich mitten im Paradies. Viele wunderschöne Erinnerungen gehen mir durch den Kopf, während ich hier sitze, den Blick über die traumhafte Natur schweifen lasse und den Geräuschen des südafrikanischen Tierreichs lausche – ein perfekter Abschluss der Safari meines Lebens.

Die Safari meines Lebens

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