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27.4.2018 Print

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Was lange gärt, wird besonders gut

Fermentiertes liegt im Trend. Schliesslich sind die meisten dieser Lebensmittel auch besonders gesund.

Immer mehr Menschen schauen genauer hin beim Essen, wollen hochwertige Inhaltsstoffe und unvergleichlichen Genuss. Dadurch erhalten besondere Methoden zur Behandlung von Nahrungsmitteln plötzlich viel Aufmerksamkeit. Kein Wunder, ist Fermentiertes heiss begehrt.

Fermentieren war ursprünglich vor allem deshalb praktisch, weil damit Lebensmittel haltbar gemacht werden. Der Prozess der Fermentierung besteht einfach gesagt darin, dass Bakterien, Pilze oder Enzyme einen Gärungsprozess auslösen, der Lebensmittel umwandelt. Nahrungsmittel lassen sich dadurch aber nicht nur besser konservieren, sie entwickeln auch neue, intensive Aromen. Und: Die meisten tun unserem Organismus nachweislich gut.

Im Alltag begegnen wir unzähligen Lebensmitteln, die ohne Fermentierung gar nicht existieren würden: Käse, Joghurt, Sauerkraut, Kaffee, Tee, Kakao, Sojasauce, Miso, Kimchi, Bier, Salami und so weiter. Besonders begehrt ist momentan fermentiertes Gemüse: weil es so vielfältig und neuartig schmeckt und dazu die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Fermentiertes mutig kombinieren

Einige Lebensmittel kann man problemlos daheim fermentieren. Für erste Versuche eignet sich beispielsweise Gemüse wie Kabis. Saubere, luftdicht verschliessbare Gefässe wie etwa Einmachgläser, Salz, Wasser und das gewünschte Lebensmittel – mehr brauchts nicht. Das Gemüse muss gründlich geputzt werden, danach legt man es für einige Tage bei Zimmertemperatur, aber fern von direkter Sonnenbestrahlung in einer Salzlake ein. Fortgeschrittene stellen sogar ihre eigenen Joghurts her.

Ausprobieren macht Spass – auch beim Essen! Fermentiertes sollte ruhig mal mit ungewohnten Gerichten kombiniert werden, etwa im Salat, in Suppe oder Süssspeisen, in einem Sandwich oder Müesli. Das ergibt köstliche neue Geschmackswelten.



Hier findest du das Rezept für Selfmade Kimchi.