US-Einschaltquote

05. März 2018 23:27; Akt: 05.03.2018 23:29 Print

Oscar-Gala verzeichnet neuen Negativ-Rekord

Die Gala sei mittlerweile so aufregend geworden wie ein Fussballspiel ohne Tore, schrieb ein deutscher Journalist. Und in der Tat: Die Quoten sinken weiter.

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Alexandre Desplat, Gewinner des Oscars für den besten Soundtrack («Shape of Water») verfolgt auf einem TV-Monitor die Rede des doppelten Preisträgers Goillermo del Toro. (5. März 2018) (Bild: Keystone/Paul Buck)

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Die Einschaltquote bei der Oscar-Verleihung in den USA ist in diesem Jahr auf ein neues Rekordtief gesunken. 26,5 Millionen Amerikaner und damit so wenige wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen hätten die Gala am Sonntagabend im Fernsehen mitverfolgt.

Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 20 Prozent, wie das für die Messung der Einschaltquoten zuständige Unternehmen Nielsen am Montag mitteilte.

Üblicherweise ist die Oscar-Verleihung nach dem Super Bowl jedes Jahr die meistgesehene Sendung in den USA. In diesem Jahr wurde sie aber bereits von der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Südkorea überflügelt, die 27,8 Millionen Amerikaner sahen. Noch nie haben weniger als 30 Millionen Menschen in den USA die Oscar-Verleihung angeschaut.

Einer der Hauptgründe für den stetigen Rückgang der Quote ist laut der «Frankfurter Neue Presse» die Auswahl der nominierten Filme. In den vergangenen Jahren neigte die Oscar-Akademie dazu Streifen auszuzeichnen, die bis zum Zeitpunkt der Zeremonie niemand gesehen habe, schreibt die Tageszeitung. Die Gala sei mittlerweile so aufregend geworden, wie ein Fussballspiel ohne Tore.

(nag/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Victor Eberhart am 06.03.2018 02:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    klaro

    zu viel Politik und metoo. Keine richtigen Stars mehr, nur noch Möchtegerns. Zu lange und langweilig. Kein Wunder die Zuschauer schwinden.

  • mamupilami am 06.03.2018 01:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Langsam ausgelutscht

    Die Oskars wurden 90, Jimmy Kimmel 50, die guten (ehemaligen) Schauspieler sind 60+, die besten Filme aller Zeiten 30-40 (Jahre alt). Ausgelutschte Themen, billige und lasche Fortsetzungen alter (guter) Filme, übertriebene computergenerierte Aktion in neuen Filmen, oberflächliche Abläufe und Inhalte, zu viele Jungstars im Olymp, massenhaft neue Sitcoms, keine Phantasie mehr. Kino und TV wurden mit der Zeit langweilig - so auch die Oskarverleihung, Berlinale, DSDS, Supertalent, GNTM, TV Total, Eurovision, Olympische Spiele, Formel 1 und und und. Der Wetterbericht ist noch interessant.. :P

  • mkauer am 06.03.2018 00:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer will diese manipulierte

    selbstbeweihräucherung überhaupt noch sehen? Die eitlen Divas feiern nur eines: sich selbst! Ich liebe Hollywood Blockbuster und Sitcoms. Aber der konservativ verstaubte Oscar gehört in dieser Form in die Geschichtsbücher!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kopfschüttler am 06.03.2018 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eigenlob stinkt

    Was interessiert mich eine Preisverleihung welche zu einer politischen Bühne verkommen ist und sich dafür selbst beweihräuchert.

  • Dagobert am 06.03.2018 05:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schnarch

    kommt ja auch nichts Interessantes mehr aus Hollywood....

  • Leonardo Dicappuccino am 06.03.2018 02:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    90scar

    Das anwesende starensamble war auch nicht gerade die creme de la creme. Vondaher nicht so sehenswert meinermeinung...

  • Victor Eberhart am 06.03.2018 02:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    klaro

    zu viel Politik und metoo. Keine richtigen Stars mehr, nur noch Möchtegerns. Zu lange und langweilig. Kein Wunder die Zuschauer schwinden.

  • MaKi am 06.03.2018 02:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wer hat gewonnen?

    was, Oskar, hab ich gar nicht mitbekommen...