500'000 Lieder analysiert

19. Mai 2018 11:35; Akt: 19.05.2018 11:35 Print

Was macht einen Song zum Hit?

Forscher haben eine halbe Million Songs der letzten 30 Jahre analysiert und herausgefunden, was viele Charthits gemeinsam haben.

Nach 500'000 analysierten Songs präsentieren die britischen Forscher ihre Ergebnisse. (Video: Tamedia/Glomex)

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Die Erkenntnis ist eigentlich nicht besonders überraschend, aber immerhin kann die Aussage nun mit 500'000 analysierten Liedern belegt werden: Fröhlich klingende Songs kommen bei den Leuten am besten an. So lautet das Fazit einer Forschergruppe der University of California Irvine, die die Musik der vergangenen 30 Jahre durchleuchtete.

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Welche Art von Musik hörst du am meisten?

Weitere Faktoren, die die Chance auf einen Hit erhöhen (und durch die Studie belegt sind): gute Tanzbarkeit und eine weibliche Stimme am Mikrofon. Während diese Zutaten die Chart-Tauglichkeit erhöhen würden, sei die Musik in den letzten 30 Jahren generell trauriger und düsterer geworden, heisst es weiter.

Mehr Erkenntnisse aus der Studie – wie die Antwort auf die Frage, ob so etwas wie eine Hitformel existiert – siehst du oben im Video.

(shy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • tomS am 19.05.2018 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    Alle sogenannten Fachleute

    ...insbesondere im Showbusiness, irren sich glücklicherweise in den meisten Fällen und das meist ganz gewaltig. Delta Records schickte einst den Herr Lennon und McCartney ein Demoband zurück mit der Bemerkung: "Ganz schlechte Musik. Kein Mensch will das hören." Und einer der grössten Musikmanager und -promoter seiner Zeit beantwortete die Frage der jungen Rolling Stones nach dem Erfolgsrezept mit: "Schmeisst euren Sänger raus!" Sie taten es nicht. Das Resultat ist in beiden Fällen bekannt...

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  • Daniel am 19.05.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mega

    Wenn man bedenkt, dass songs wie onedance von Drake auf Spotify das künstlerische Niveau von Songwriting und Komposing auf ein Minimum reduziert zu Klickraten auf ca. 900 Millionen bringen, ist das für mich als Musiker deprimierend. Ein Baukasten an einfachen Regeln, die man zu befolgen hat um erfolgreiche Songs zu produzieren, ist wie die Bedienungsanleitung zum Bau eines Billiregals und viele glauben, dass wer diese Anleitung ordungsgemäss befolgt hat, genügt um als guter Handwerker da zu stehen. Versteht einer die Menschheit.

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  • A.M.H am 19.05.2018 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unsinn

    Jedem das seine. Villeicht mag die Mehrheit fröhliche songs, frauenstimme etc.. doch schlussendlich mag jeder etwas anderes und hüpft von Latino zu Pop und zu Deutsch usw...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lorenz am 20.05.2018 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Hit landet man häufig dann...

    wenn man seine Seele verkauft und primär das macht, was anderen von einem erwarten - also die Bereitschaft käuflich sein zu sollen in ALLEN Belangen. Justin Biber z.B. ist davon ausgestiegen, weil man von ihm Dinge verlangte, die er nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Genug Infos im Netz. Schönen Sonntag.

  • KRSone am 20.05.2018 00:32 Report Diesen Beitrag melden

    Digital ist besser

    Nach dem Text hab ich mir mal wieder Tocotronic angehört.

  • Helvetier am 19.05.2018 20:05 Report Diesen Beitrag melden

    Unwarscheinlich Geil, dieser Evergreen

    Was ein song zum Hit mach?! Ganz einfach: Led Zeppelin mit Stairway To Heaven

    • Stritzi am 19.05.2018 20:12 Report Diesen Beitrag melden

      Forever ever

      Dieses Lied gehört tatsächlich zu den besten Songs überhaubt.

    • Das Grauen am 19.05.2018 20:20 Report Diesen Beitrag melden

      Gibt es heute noch wirkliche hits??

      Mit solch einem Jahrhundert Song, können solche DSDS`ler nicht annähernd mithalten.

    • Oldie am 19.05.2018 20:48 Report Diesen Beitrag melden

      Oder sonst noch

      Ja oder kennt vielleicht noch jemand the Crystals ( then he kissed me)??? Die wahren ebenfalls der Hammer.

    • Öko Logisch am 20.05.2018 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      Zu oft; zu sehr missbraucht

      Ich bin Zeppelin-Fan seit den ersten Tagen ihrer Karriere, aber leider ist der Stairway mittlerweile so ausgetreten, dass der alte Reiz verloren ist. Es ist bei vielen tollen Songs so, irgendwann landen sie im Werbefernsehen als Hintermalung, werden missbraucht von zweitklassigen Bands oder sie werden kaputtgenudelt im Radio.

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  • Musiker am 19.05.2018 19:30 Report Diesen Beitrag melden

    Aufklärung!

    Nun, genau daran scheitert die aktuelle etablierte Denkweise. Darauf basiert übrigens auch KI... man ist fälschlicherweise der Meinung, wenn man nur genug Daten sammelt und dann algorithmisch analysiert könne man Hits oder gar Kunst verstehen und herstellen. Leute aufwachen: Das Ganze ist immer mehr die Summe seiner Teile. Ihr könnt keinen Picasso in den Mixer rühren, vermixen und dann analysieren was jetzt gute Kunst sei. Zu einem Hit brauchts Intuition und die richtige Idee zur richtigen Zeit! Sowas kann man nicht einfach "machen". Musik ist Gottseidank mehr als KI jemals erreichen wird!

    • Sound Engineer am 19.05.2018 22:37 Report Diesen Beitrag melden

      Aufklärung? Hier kommt sie...

      Träum weiter. Hits sind ausschliesslich angedacht, viel Geld in die Kassen zu spielen. Das heisst, sie müssen dem aktuellen "Geschmack" eine sehr breiten Masse gefallen. Der breiten Masse wird Picasso nie gefallen. Die schauen sich viel lieber Instagram-Bildli an. Kunst setzt Verstand voraus. Etwas, was den meisten Menschen fehlt. Darum klingt heute auch alles praktisch gleich nervtötend. Du kannst faktisch jeden Hit gegen einen neuen austauschen. Darum spricht man auch von Hitfabriken. Machine Learning wird der Menschheit in Zukunft Hits am Laufband bescheren. Belies' dich mal zu ML...

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  • friedel am 19.05.2018 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Immer trauriger?

    Ich nehme mal an, man wollte sagen, dass immer mehr Songs in Major geschrieben werden und immer weniger in Minor. Ob der Inhalt traurig oder nicht ist, hängt nicht davon ab.