Die Oscars in GIFs

05. März 2018 21:04; Akt: 05.03.2018 21:04 Print

Timothée Chalamet hatte sein Mami dabei

Award-Galas besucht der «Call Me by Your Name»-Star prinzipiell mit Mama Chalamet, Droide BB-8 hatte einen grossen Auftritt – und 18 weitere GIF-Momente der Oscars 2018.

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Moderator Jimmy Kimmel (50) fragt Regie-Legende Steven Spielberg (71), ob er etwas Gras dabei habe. Als dieser prüfend in seine Tasche greift, gibt Kimmel vor, die Kamera neben ihm gerade erst zu entdecken und sagt: «Oh, ich wusste nicht, dass wir live sind.» Sam Rockwell findet (49) diesen kleinen Spass zum Brüllen. Der Running Gag des Abends: Dem Oscar-Gewinner mit der kürzesten Dankesrede winkt ein nagelneuer Jetski, präsentiert von Helen Mirren (72). Mit 30 Sekunden ist die Danksagung von Kostümbildner Mark Bridges («Phantom Thread») die kürzeste des Abends und so reitet er am Ende der Veranstaltung auf seinem neuen Jetski über die Bühne – zusammen mit Helen Mirren. Rachel Morrison (39, «Mudbound») war die erste Frau in der Oscar-Geschichte, die in der Kategorie Beste Kamera nominiert wurde. Und «Get Out»-Regisseur, -Produzent und -Drehbuchschreiber Jordan Peele (39) ist der erste Schwarze, der einen Oscar fürs Beste Original-Drehbuch gewinnt. Allen, die an diesem Abend keine Geschichte schreiben, richtet Kimmel aus: «Schämt euch.» Laudator Dave Chappelle (44) videobombt Margot Robbie (27), Chadwick Boseman (40) und Nicole Kidman (50, v.l.). Als die Laudatorinnen Tiffany Haddish (38) und Maya Rudolph (45) die Bühne betreten, halten sie ihre High Heels in der Hand. Warum? «Ich trage diese Schuhe seit den Critics' Choice Awards», so Rudolph, «mir ist schon der kleine Zeh abgefallen.» Haddish ist so begeistert von der Aktion, dass sie zu Rudolph sagt: «Ich will, dass du irgendwann meine Mama bist.» Apropos Mama: Wen hat Newcomer Timothée Chalamet (22, r.) da neben seinem «Call Me by Your Name»-Co-Star Armie Hammer (31) dabei? Genau, sein Mami, Nicole Flender. Sie begleitete ihren Sohn schon zu den Golden Globes. Emma Stone (29) leitet die fünf Nominierten in der Kategorie Beste Regie wie folgt ein: «Diese vier Männer und Greta Gerwig ...» Dafür erntet sie tosenden Applaus. Und «Lady Bird»-Regisseurin Gerwig (34) zeigt sich ergriffen von Stones Wortwahl. Bei so viel Liebe unter Kolleginnen wünscht sich Host Kimmel: «Ich wünschte, ich wäre eine Frau.» «Was ist mit dir passiert?», fragt Jennifer Lawrence (27), als Jodie Foster (55) mit Krücken auf die Bühne des Dolby Theatre in Hollywood humpelt. «Streep», antwortet Foster und gibt ihrer im Publikum sitzenden Kollegin Meryl Streep (68) zu verstehen, dass das ein Nachspiel habe. Der Korrektheit halber sei hier angefügt, dass nicht Streep, sondern ein Ski-Unfall der Grund für Fosters Krücken ist. Unbezahlbar: Frances McDormands (60) Freude, als sie während ihrer Beste-Hauptdarstellerin-Dankesrede die Frauen im Saal auffordert, aufzustehen und sich zu zeigen – und diese es dann auch tun. Kein anderer Laudator sorgt für mehr Applaus als der aus der neuen «Star Wars»-Trilogie bekannte Droide BB-8. Die kleine Blechdose stellt sogar Mark «Luke Skywalker» Hamill (66) in den Schatten. Hamill – flankiert von seinen «Star Wars: Episode VIII»-Co-Stars Oscar Isaac (38) und Kelly Marie Tran (29) – sorgt aber ebenfalls für Applaus, als er das Couvert für den Gewinner in der Animationsfilm-Kategorie öffnet und sich selbst lautstark einhämmert: «Sag nicht ‹La La Land›.» Die grosse Bester-Film-Panne vom letzten Jahr ist wiederholt Thema bei den Oscars 2018. Jimmy Kimmel etwa rät den Leuten, vielleicht noch eine Sekunde sitzen zu bleiben, wenn ihr Name aufgerufen wird, damit sie im Falle einer erneuten Verwechslung nicht schon auf der Bühne stehen und sich lächerlich machen. Dabei zeigt er in Richtung von Emma Stone, der das 2017 passiert ist. Und Jennifer Lawrence neben ihr wird wohl nicht müde, sie deswegen aufzuziehen. So sieht Freundschaft aus. Faye Dunaway (77) und Warren Beatty (80), die 2017 den falschen Gewinnerfilm verkündeten, dürfen es dieses Jahr nochmals probieren. Als nichts schiefläuft, ist den beiden die Freude und Erleichterung unmissverständlich anzusehen. Guillermo del Toro (53), Regisseur des Gewinnerfilms «Shape of Water», ist trotzdem skeptisch und wirft noch rasch einen Blick ins Couvert. Auch er macht kein Geheimnis aus seiner Erleichterung, als er sieht, dass alles korrekt abgelaufen ist. Und wer freut sich am meisten, als del Toro zum Sieger des Abends gekürt wird? Sein mexikanischer Landsmann und Kollege Gael García Bernal (39). Nicht von ungefähr schreiben viele Twitterer zu diesen Bildern: «Sucht euch einen Mann, der euch so ansieht, wie Gael García Bernal Guillermo del Toro ansieht.»

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Das waren die wichtigsten Momente der Oscar-Nacht 2018.
(Video: Tamedia/abc)

(shy)

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