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23. September 2017 16:05; Akt: 23.09.2017 16:05 Print

Was soll der Whatsapp-Knopf bei Facebook?

Zum Facebook-Konzern gehören auch Whatsapp und Instagram. Möglicherweise werden die drei Dienste künftig enger miteinander verknüpft.

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So sieht der neue Button aus, der in der dänischen Android-Version von Facebook bei einigen Nutzern aufgetaucht ist. Es ist eine Art Schnellzugriff auf Whatsapp, der derzeit getestet wird. Offenbar will die Social-Media-Plattform ihre Dienste enger miteinander verzahnen. Auf den folgenden Bildern einige Tipps, was man mit dem Messenger-Dienst Whatsapp sonst noch alles machen kann. Kennen Sie schon alle Möglichkeiten? Nachrichten, die man vielen Leuten persönlich mitteilen will, wie z. B. eine Geburt oder Neujahrsgrüsse, können ohne Gruppenchat an viele Empfänger geschickt werden. Neuer Broadcast Broadcast-Listen Um den Text im Chat zu formatieren, muss man nur die richtigen Zeichen davor- oder dahintersetzen: *fetter Text* / _kursiv_ / ~durchgestrichen~ Schriftgrösse. In Geräte-Einstellungen auf «Anzeige & Helligkeit», dann «Textgrösse». Nachteil: Damit wird die Schriftgrösse in allen Apps geändert. Auf Web.whatsapp.com kann man den Chat-Dienst auch im Browser nutzen. Im App-Menü auf Whatsapp Web klicken und den Barcode aus dem Browser einscannen. Whatsapp Web, dann Code scannen. Auf Android-Geräten muss man in den gewünschten Chat klicken, dann Einstellungen > Medien. Beim iPhone den Namen des Chat-Partners anklicken, dann «Medien, Links und Doks» auswählen. Bilder, die man via Whatsapp erhält, erscheinen standardmässig in der Foto-Galerie von iOS und Android. Das lässt sich aber ändern. Geräte-Einstellungen > Datenschutz" > Fotos > Whatsapp Hier hilft etwa die App Lock for Whatsapp (WhatsLock). Ihre Hauptfunktion ist zwar den Messenger mit einem Passwort zu schützen, aber sie kann nebenbei auch die Foto- und Video-Ordner verstecken. : Im Chat auf Einstellungen > Suchen. Es werden aber nur die angezeigten Nachrichten durchsucht. Ältere Nachrichten müssen geladen werden, damit sie in den Ergebnissen auftauchen. in der Chat-Übersicht nach unten wischen. Das Suchfenster zeigt Ergebnisse aus der Kontaktliste und den Inhalten der Chats an. Chat per E-Mail senden. Den Namen des Chat-Partners anklicken, dann «Chat exportieren» auswählen. Um eine ganze Nachricht weiterzuleiten, muss man diese antippen und gedrückt halten. : Es erscheint eine Leiste mit verschiedenen Optionen. : Es erscheint ein Pop-up-Menü, dort «Weiterleiten» aussuchen. Auf beiden Systemen kann man auch mehr als eine Nachricht und/oder Foto-Video-Dateien auswählen. Um eine Nachricht schneller griffbereit zu haben, etwa, weil sie eine Adresse enthält, kann man diese mit einem Stern markieren. Dazu den Finger auf die Chat-Nachricht drücken und dann auf das Sternchen tippen. Favorisierte Nachrichten findet man in den Kontaktinfos des Chat-Partners. Wenn ein Gruppenchat stört, man aber nicht austreten will, lässt sich dieser vorübergehend (für 8 Stunden, eine Woche oder ein Jahr) stummschalten. Dazu einfach in die Gruppe gehen > Gruppeninfo > Lautlos. Das gilt übrigens auch für Einzelchats. Wenn ein Whatsapp-Anruf eingeht, den man nicht annehmen kann, einfach auf den Nachricht-Button über dem Annehmen-Symbol klicken und eine Nachricht hinterlassen. Für Sprachnachrichten bei beiden Systemen einfach Mikrofon-Symbol am unteren rechten Bildschirmrand gedrückt halten und losplappern. Für Videobotschaften Kamera-Button gedrückt halten. Im Chat oben rechts aufs Büroklammer-Symbol klicken, dann «Kontakt» oder «Standort» auswählen. Auf den Pfeil links neben dem Texteingabefeld im Chat klicken, dann «Kontakt/Ort senden». Die zwei blauen Häckchen, die anzeigen, ob eine Nachricht gelesen wurde, kann man abstellen. Und zwar in der App unter Einstellungen > Account > Datenschutz > Lesebestätigung. Ausnahme: In Gruppen-Chats sendet Whatsapp immer Lesebestätigungen. Blockiert man einen Kontakt bei Whatsapp, zeigt die App dessen Nachrichten nicht mehr an. Der Gegenüber erfährt nichts davon. Blockieren. : Auf den Namen des Chat-Partners tippen und «Diesen Kontakt blockieren» auswählen. Man kann jedem Kontakt einen eigenen Klingelton zuteilen, um schon beim Eingang der Nachricht zu erkennen, wer geschrieben hat. Bei beiden Systemen im Chat auf den Namen des Chat-Partners klicken und dann auf «Eigene Benachrichtigungen». Hintergrund. Chat-Hintergrund. Whatsapp-Chats lassen sich als Backup sowohl in der iCloud als auch auf Google Drive ablegen. Und zwar so: In Whatsapp unter Einstellungen > Chats > Chat-Backup > Sichern. Der Whatsapp-Account kann zu einer neuen Nummer transferiert werden: App-Menü > Einstellungen > Account > Nummer ändern. Das geht aber nur, wenn die neue Nummer schon aktiv ist. Im App-Menü: Einstellungen > Account > Meinen Account löschen. Zur Bestätigung muss man seine Telefonnummer eingeben.

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Fehler gesehen?

Es ist schon länger möglich, Instagram-Beiträge auch auf Facebook zu teilen. Offenbar soll nun auch Whatsapp stärker in die Facebook-App eingebunden werden, denn bei einigen Nutzern ist kürzlich eine neue Funktion aufgetaucht.

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So ist beim Menü unterhalb des Namens in der Android-App nun ein Whatsapp-Logo zu sehen. Wer die Verknüpfung antippt, wechselt automatisch in die Messenger-Funktion. Whatsapp ist also direkt in Facebook integriert, schreibt Thenextweb.com.

Noch nicht definitiv

Der Entdecker des Knopfs gab an, dass die Schaltfläche erstmals aufgetaucht sei, als er die Sprache auf Dänisch wechselte. Facebook hat schon früher neue Features zuerst in Dänemark getestet.

Ob es sich nur um eine Verknüpfung handelt oder ob noch mehr dahintersteckt, ist unklar. Facebook versucht seit der Übernahme jedoch, seine Dienste enger zu verzahnen. Der Wechsel klappt aber nur, wenn auch die Whatsapp-App installiert wurde.

Das Feature soll sich jedoch noch in einer Testphase befinden, da es nicht bei allen Nutzern und vornehmlich in der Android-Version der App aufgetaucht ist. Wie bei allen Tests ist es noch unklar, ob die Funktion definitiv eingeführt wird.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Neudo am 23.09.2017 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    M.E. Zuckerbeg

    Irgendwann ist alles miteinander vernetzt und Marc Zuckerbergs Imperium kann noch mehr Daten kanalisieren und absaugen. Wo das endet weiss ich nicht, will aber auf Social Media nicht verzichten. Wichtig wird wohl immer mehr sein, darauf zu achten was man postet.

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  • Geissenpeter am 23.09.2017 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich hasse diese Zentralisierung

    mir schmeckt das nicht. Egal wohin man ausweicht, der NSA Konzern kauft und übernimmt die Macht. Privatsphäre hat man keine mehr. Gebe ich meinen Namen in Google ein finde ich 10 Links die zu meiner Person führen. Schrecklich.

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  • Peter Müller am 23.09.2017 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur in Belgien

    Also bei mir ist der Whatsapp-Knopf ebenfalls in der Facebookapp verfügbar und ih hab def. nicht die dänische Version.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Achim am 25.09.2017 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    nstagram - Verlinkung

    Aktuell taucht auch eine direkte Instagram - Verlinkung in der APP auf.

  • marko 32 am 24.09.2017 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Super

  • Lukas Van Aalen am 24.09.2017 10:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die fählenden Apps

    Bei meinem Gerät iPhone 7 ist wo Facebook und die anderen 3 sozialapps auf einen Tag an verschwunden weshalb ??? Liebe Grüsse Luke

  • Suymui am 23.09.2017 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Tag ist gekommen...

    an dem ich Snapchat lösche und nur noch Telegram benutze. Gefällt mir gar nicht, dass Whatsapp enger mit Facebook korrespondiert.

    • Samuel Walser am 23.09.2017 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Suymui

      Gute Entscheidung, alles ist besser als dieser Facebook Trojaner. An deiner stelle würde ich mir jedoch überlegen auf die Schweizer Lösung Threema zu wechseln. Serverstandort ist in der Schweiz und ist das einzig wirklich wahre E2E verschlüsselte Messenger App. Die Anderen sind nicht ganz so sicher auch wenn viele auch schon eine Verschlüsselung haben. Threema kostet einmalig glaub 3 CHF danach ist es life time Gratis. Zudem kann mit deinen Daten (Meta Daten) kein Handel betrieben werden wo sich Grosskonzerne so richtig an uns bereichern. Whatsup ist nicht Gratis. Wir Zahlen mit unseren Daten

    • MikeMU am 23.09.2017 22:02 Report Diesen Beitrag melden

      @Samuel Walser

      Es gibt da so Telekommunikationsgesetze, die den Zugang von Behörden regeln...

    • Samuel Walser am 24.09.2017 06:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MikeMU

      Das stimmt - aber wenn du Dienste von amerikanischen Firmen verwendest, haben diese per Gesetzt eine Pflicht ein Backdoor für CIA, NSA oder FBI einzubauen. D.h. die US Regierung hat an Ende die Macht und Gewalt zu entscheiden, was für Daten sie sehen möchte. Facebook/Whatsup muss diese Daten dann ausliefern. Wenn der Serverstandort in der Schweiz ist, sind diese US Gesetze nutzlos. Unsere Daten z.B. von Threema sind vor den US Behörden sicher. Ich habe nichts zu verbergen, jedoch geht es die Amis einen Dreck an was ich wem schreibe. Das geht sie schlicht nichts an.

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  • Pädu peters am 23.09.2017 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Geld muss ja wieder reinkommen ;-)

    Gibt's immer noch Leute, die WhatsApp nutzen? 20.2.2014: Facebook kauft für insgesamt 19 Mrd. $ den SMS-Dienst WhatsApp. Das Geld muss ja wieder reinkommen ;-)