Sichtbar gemacht

01. April 2018 18:53; Akt: 01.04.2018 18:53 Print

So sieht es aus, wenn du das iPhone X entsperrst

Mit 30'000 Infrarotpunkten identifizieren neue iPhones ihren Besitzer. Für uns ist das Spektrum unsichtbar. Eine Spezialkamera zeigt nun, wie das aussieht.

Sichtbar gemacht: Die 30'000 Infrarotpunkte des iPhone X. (Kamera: tobias-siebrecht.com / Schnitt: swe)
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Face ID – so nennt Apple die Gesichtserkennung, die im iPhone X steckt. Die Technologie hat den Fingerabdrucksensor ersetzt. Ein kurzer Blick genügt nun, um das Gerät zu entsperren. Die Bilanz nach fünf Monaten: Das funktioniert meist relativ zuverlässig, ist aber langsamer als das Entsperren mit dem Fingerabdruck. Etwas mühsam ist es, wenn man im Bett liegt. Hier hat es sich bewährt, sich auf die Seite zu drehen und das Telefon so vors Gesicht zu halten.

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Spannend ist, was für Prozesse im Hintergrund geschehen. Es ist eine Symphonie von Abläufen. Die dafür benötigte Technik steckt im Sensorbalken oberhalb des Bildschirms.

Pulsierende Punkte

Zuerst kommt der sogenannte Punkprojektor zum Einsatz. Schaut man direkt aufs Gerät, ist dieser ganz rechts im Balken zu sehen. Er strahlt 30'000 pulsierende Infrarotpunkte aus. Das Lichtspektrum ist für unsere Augen nicht sichtbar. 20 Minuten hat dies mit einem Sony AX700 sichtbar gemacht. Mit dem Nightshot-Modus kann dieser Camcorder nämlich Infrarotlicht sehen.

Dreidimensionale Karte

Das obige Video zeigt, dass der Lichtkegel deutlich grösser ist als eigentlich notwendig. Die Punkte strahlen nicht nur aufs Gesicht, sondern auch auf die Umgebung und den Oberkörper.

Die Infrarotkamera, die ebenfalls im Sensorbalken steckt, erfasst die Punkte, woraus mithilfe der sogenannten TrueDepth-Kamera eine 3-D-Karte des Gesichts erstellt wird. Die Daten liegen nicht als Gesichts-Scan vor, sondern als mathematische Repräsentation. Diese ist in einem seperaten Teil auf dem iPhone gespeichert und verschlüsselt. Stimmen die Zeichenketten überein, so wird das Gerät entsperrt.

Laut dem Hersteller wurde die Gesichtserkennung mit mehr als einer Milliarde Gesichtern trainiert. Face ID erkennt die Personen auch dann noch, wenn sie sich verändert, etwa einen Bart wachsen lässt oder plötzlich Brille trägt. Mühe hat das iPhone X nach wie vor mit gewissen Sonnenbrillen, wie schon unser Test von letztem Herbst zeigte.


Video: Stefan Wehrle

(tob)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heiri Heiro am 01.04.2018 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    So sieht es aus

    wenn man seine Seele an einen Amerikanischen Spähkonzern verkauft sollte es wohl eher heissen.

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  • Iriana am 01.04.2018 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nehme wieder mein altes Nokia

    Also wenn ich mein Smartphone nur noch mit Gesichtserkennung öffnen kann, dann nehme ich wieder mein altes Nokia in Betrieb!

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  • Women's Feet lover am 01.04.2018 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sciencefiction

    ich muss an mein Nokia 3210 in den 90er denken und stelle mir Smartphones im Jahr 2030 vor......

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Matth am 02.04.2018 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Test?

    Wie genau wurde das mit einer Milliarde Menschen getestet? Mit oder ohne deren Wissen?

  • Kurt_IT am 02.04.2018 12:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vorbei

    habe mir naxh Jahren iPhone nun ein Android. Handy gekauft. Ich bin der Meinung das dass heutige Smartphone von apple erfunden worden ist und es keiner besser macht als das. original halt. Nun ist der Zauber immer jleiner geworden und schlussendlich ganz wegg. Man beschrenkt sich nun mit dem ewigen technischen Erneuerungen wer nun mehr pixel und das grössere Display hat usw. was absolut irrelevant ist. Nach Jahrelanger gefangeschaft nun die befreiung ich kann jetz im x beliebigen os eifach per drag and drop dateien kopieren verschieben lieblings song zum klingelton mache ohne komplizierte, teuere zusatz software die. schlussendlich nich funktuoniert. Ich kann mein Handy mit einer sd micro karte ohne weiteres aufrüsten etc. Die Zeit von apple iPhone Dominanz ist definitiv mit der preismarketig Strategie von apple aus und vorbei.

    • Grendel am 02.04.2018 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kurt_IT

      Das mag für sie gelten! Für mich ist jedoch die Automatisierung der Synchronisation zwischen Computer und Smartphone mit Intelligenten Playlists und Ordnern die bessere Lösung. Die Musik die ich die letzten 100 Tage meiner Musikbibliothek hinzugefügt habe ist automatisch auf dem Smartphone, Favorisierte Musik ( ob auf dem PC oder Smartphone oder Cloud) ist automatisch auf dem Smartphone. Fotos der letzten drei Monate die ich via Kamera auf den PC lade automatisch Synchronisiert. Das mit Gratis iTunes! PDFs und Bücher auch. Da füllt sich Drag and Drop mühsam und veraltet an! Klingeltöne auch.

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  • Mr. Spock am 02.04.2018 08:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ist schon fragwürdig

    wir liefern jetzt auch noch grad freiwillig unsere Biometrischen Daten auf amerikanische Server. Weiter so...

  • S.sukman am 02.04.2018 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Kopiert von Konkurrenz

    Hallo ich würde nie 1300 fr zahlen für alte Technik von Xbox kinekt geh klaut ... Laden one kabel von Nokia kopiert Full Display von xiomi kopiert Notch Von motorola F3 kopiert Usw

  • RobiComp am 02.04.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder will einzigartig sein

    Doch 99,9 % der Smartphone User verschwinden im Mainstream ohne dass sie es wissen und glauben.