«Musste mich verstecken»

12. Juni 2018 05:47; Akt: 12.06.2018 09:18 Print

Rodman bricht wegen Gipfel in Tränen aus

In einem Interview erzählt Ex-Basketballer Dennis Rodman, dass er Morddrohungen erhalten habe - wegen seiner Freundschaft zu Kim.

Der historische Moment in Singapur. (Quelle: AFP)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Ex-US-Basketballstar Dennis Rodman hat unter Tränen seine Freundschaft zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un und dessen Gipfel mit US-Präsident Donald Trump verteidigt: «Wir müssen die Türen öffnen, neu anfangen und diese Welt zu einem besseren Ort machen. Baby, das ist es», sagte Rodman in einem Live-Interview mit dem Sender CNN am Dienstag, das zeitgleich mit dem historischen Gipfel geführt wurde.


Auch Rodman hielt sich zu diesem Anlass in dem Stadtstaat in Südostasien auf. «Ich habe Morddrohungen bekommen», sagte der frühere Spitzensportler und brach in Tränen aus. «Ich konnte nicht mal nach Hause gehen... Ich musste mich 30 Tage lang verstecken», beschrieb er die Feindseligkeit, die er wegen seiner Freundschaft zu Kim erlebt habe.

Für das Interview trug Rodman eine Kappe mit Trumps Wahlkampfslogan «Make America Great Again» sowie ein T-Shirt seines Kryptowährungssponsors.

Der ehemalige Basketball-Champion ist mindestens fünfmal nach Nordkorea gereist. Er bezeichnet Kim als «Freund fürs Leben». Im vergangenen Jahr hatte er Kim ein Exemplar von Trumps Bestseller «The Art of the Deal» von 1987 mitgebracht. Rodman reiste nun eigens zum Gipfel nach Singapur - ob er dort erneut mit Kim zusammentreffen würde, war aber unklar.

(roy/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Walter Borpa am 12.06.2018 06:21 Report Diesen Beitrag melden

    New World

    Wäre hätte das vor 2 Jahren gedacht... Trump, Kim und Rodman zusammen auf einem historischen Gipfeltreffen... fehlt nur noch Homer Simpson!

    einklappen einklappen
  • Joe am 12.06.2018 06:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chapeau

    Trotzdem; keiner von Trumps Vorgänger hat es geschafft, gewollt oder als nötig empfunden mit Kim zusammenzusitzen. Das ist sehr wichtig für die Region. Chapeau Dude!

    einklappen einklappen
  • Rolf K am 12.06.2018 06:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selbstinszenierung für nichts.

    Und Trump wird eine Lobeshymne auf sich selbst auf Twitter verbreiten. Und mache, auch Kommentatoren von hier, werden noch zustimmen. Die entscheidenden Akteure bleiben schön im Hintergrund. Nicht umsonst war Kim, bei Präsident Ping mehrmals zu Besuch. Niemals wird die USA den Brückenkopf auf dem asiatischen Festland aufgeben.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bonifatz am 12.06.2018 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einsehen..

    Ja, Trump hat so einige Fehler gemacht, aber irgendwie mag ich den Typ trotzdem. Was viele nicht begreifen, ist dass es nicht immer nur auf die friedlich-elegante Obama Art geht.Manchmal muss man eben die "big guns" auspacken, frech sein und Drohen.Kim hat gesehen dass Trump bereit ist seine Wörter umzusetzen, siehe Syrien..Und siehe da..paar Monate später geht es trotzdem Bergauf. Politiker brauchen heutzutage mehr "Balls" um zu bestehen, und Trump hat welche.Nochmal, er macht Fehler und kann total daneben sein, aber wäre Hillary Clinton besser gewesen?

  • Angie Galli am 12.06.2018 10:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Historisches Treffen

    Aus Feinden werden Freunde und das lässt hoffen! Der Anfang ist gemacht und wird beiden Ländern Vorteile bringen! Zwei Staatsmänner zeigen, wie's geht: Präsident Trump und Machthaber Kim! Möge dieser grosse Schritt gelingen!

  • Marc am 12.06.2018 10:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu dumm zum schwimmen

    Man mag von Trump halten was man will, aber was er hier erreicht hat ist epochal! Natürlich werden die Trumphater probieren auch das schlechtzureden. Wenn Trump über Wasser laufen könnte, würden die Trumphater sagen, er ist zu dumm zum schwimmen:).

  • Baba31 am 12.06.2018 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    NOBELPREIS

    Nobel, Nobel! Endlich bekommt Trump seinen heiss ersehnten Nobelpreis.

  • Schweizerin am 12.06.2018 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RESPEKT

    Donald Trump verdient etwas mehr RESPEKT.....der Mann ist gar nicht so verkehrt. Nehmt mal unsere Tölpel zum Vergleich ODER Merkel, Macron usw. - überall brodelt es, die normalen Menschen verarmen trotz übermässigem ARBEITEN, können die Rechnungen nicht mehr bezahlen, die Länder werden überschwemmt mit Flüchtlingen die Milliarden kosten UND ALLES OHNE ENDE